Wie Krank ist das denn?

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An der Hauptstraße 310, in Bergisch Gladbach steht ein Gebäude, welches nach dem Bau zunächst als Amtsgericht und danach als Arbeitsamt genutzt wurde.
Zuletzt war es Aufenthalt von Stadtarchiv, Kinderschutzbund, pro Familia und der Behinderten-Sportgemeinschaft..

Nun hat es wieder ausgedient und die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft plant einen Kauf des Geländes um dort Neubauten zu errichten.

Aber die RBS ist in Kritik geraten.

Wie nun in der Dezember 2017/Januar 2018 Ausgabe von GL Kompakt und im Kölner Stadtanzeiger zu lesen war, will die RBS “bezahlbaren” Wohnraum erstellen. Dafür hätte man rund 470 Wohnungen bereits in der Planung.

Aber, das sind Wohnungen für kleine bis große Familien und In Wirklichkeit entstehen nur 200 Wohnungen.

Denn gleichzeitig will die RBS 270 kleine Wohnungen vom Markt entfernen.

Kleine, bezahlbare Wohnungen für alleinstehende und ältere Ehepaare mit kleinem Einkommen.

Unbegreiflich !

Etwas sollte den zuständigen Damen und Herren in der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach klar sein.

Mit dem Verschwinden solcher kleinen Wohnungen wird der Mietspiegel weiter in die Höhe getrieben.

Eine Wohnung mit ca 40 Qm, für die man bisher für 400 Euro an Miete zahlen mußte, ist nach den geltenden Bauvorschriften dann nicht mehr zu bekommen.

Auch frage ich mich, ob man bei der RBS noch nichts von der Altersarmut gehört hat, welche in den kommenden Jahren noch zunehmen wird?

Wohnungsbauer, egal ob Privat oder als Gesellschaft, müßten vom  Grundstückskauf ausgeschlossen werden, wenn sie sich im Besitz von Gemeinde, Stadt, Land oder Bund befinden.

Es kommt aber noch verrückter

Das Bergische Sonntagsblatt veröffentlicht in seiner Ausgabe vom 2. Dezember 2017 ein Mietgesuch der Bundesagentur für Arbeit.

Die BA sucht Büroräume von 600 bis 1.200 qm.
Provisions- und Mehrwertsteuerfrei.

Merkwürdig ?

Ich finde schon.

Warum bemüht sich die BA nicht um das Gebäude an der Hauptstraße ?

Zumal es bereits über Jahre hinweg von der BA genutzt wurde und nur wegen dem Erweiterungs-Neubau an der Bensberger Straße aufgegeben wurde.

Das Gebäude könnte mit “geringen Mitteln” modernisiert werden.

Sogar einige Parkplätze könnten hinter dem Gebäude oder gegenüber, an der Hammermühle, angelegt werden.

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