Im Winter gibt es Schnee – Punkt

Abgesehen von verregneten Winterzeiten gibt es in dieser Jahreszeit öfters Schnee. Mal mehr, mal weniger.

Aber es gab auch immer wieder extreme Schneewinter.

Nun kommt ein “Klimaforscher” daher und will uns einreden, daß der momentan fallende Schnee eine Folge des Klimawandels ist.

Merkwürdig.

Ich dachte bislang, daß es jedes Jahr eine kalte Jahreszeit gibt, welche man Winter nennt und daß dann, hauptsächlich in den Bergen, Schnee fällt.

Natürlich fällt auch im Norden und Osten Schnee. Das Rheinland, also im Westen, ist da leider immer etwas benachteiligt, weil hier das “Nordseewetter” eine wichtige Rolle spielt. So kann es hier, wenn es im übrigen Deutschland einen schönen warmen Sommer bzw, einen Winter mit Schnee gibt, vorkommen, daß es hier nur Regnet.

Aber wenn es Hier Warm bzw. Kalt wird, dann Richtig.

So dachte ich jedenfalls.

Da erfährt man, bereits in Kindertagen,daß es weder einen Weihnachtsmann noch einen Osterhasen gibt. Sogar der Klapperstorch platzt wie eine Seifenblase.

Nun kommt auch noch ein Herr Hoffmann und macht mir meine Winterträume zunichte.

Aber Herr Hoffman, es gibt keinen Grund den Klimawandel zu beschuldigen, er währe für den momentanen Schneefall verantwortlich.

Nach jedem heißen Sommer gibt es, auf Grund der dadurch höheren Verdunstung, nassen und schweren Schnee.

Ich möchte dafür den Wasserabluß des Rheins heranziehen.

Denn Niedrigwasser ist immer eine Folge von wenig Regen im Sommer.

In diesem Jahr wurde am Pegel Kaub ein Abfluß von 585 m3/s errechnet. In Köln konnte man zu Fuß den Rhein durchqueren. Ohne zu Schwimmen.

1971 oder 72 habe ich, mit zwei Freunden ebenfalls den Rhein, bei Köln, in Höhe der Mühlheimer Brücke, zu Fuß überwunden.

Die Pegel, welche die Wasserhöhe messen, geben aber leider keinen genauen Aufschluß über den tatsächlichen Wasserstand.

Dies hängt mit dem Baujahr der Meßeinrichtung zusammen.
Als “Nullpunkt” wird ein mittlerer Niedrigwasserstand genommen.

Wenn dieser Wasserstand an der tiefsten Stelle einen Meter beträgt, wird in dieser Höhe ein waagerechtes Rohr zum Ufer geführt. Dort wird in einem senkrechten Rohr, welches mit dem Waagerechten verbunden ist, mittels einem Schwimmer der Pegel gemessen.

Wenn also der Pegel einen Meter anzeigt, ist die Wassertiefe tatsächlich zwei Meter.

In befahrenen Flüssen wird aber immer wieder ausgebaggert, um den größer werdenden Schiffen die Fahrt zu ermöglichen.

Dadurch stimmen die Pegelstände nicht mehr und die Skala muß immer wieder mal angepaßt werden.

Daher ist man dazu übergegangen, den Abfluß eines fließenden Gewässers zu berechnen. Denn dieser ist wesentlich genauer.

Der Abfluß wird in Kubikmetern pro Sekunde (m3/s) angegeben.

Dieser betrug in den Jahren:

1947 = 451,   1857 = 468,   1949 = 490,   1921 = 513
1971 = 551,   1972 = 551,   1920 = 559,   1874 = 564
2018 = 585,   1962 = 570,   1959 = 574,   2003 = 577

In diesen Jahren muß es also auch wärmere Sommer, aber auch Winter mit viel Niederschlag als Regen oder Schnee gegeben haben.

Aus vorhergehenden Jahren habe ich für den Rhein keine Daten gefunden.

Ich gehe mal davon aus, daß Herr Hoffman diese Fakten nicht kennt, denn sonst könnte er nicht so einen Blödsinn von sich geben.

Da fällt mir gerade etwas ein.

Ob es in ca neun Monaten wohl zu einem Geburtenchaos kommt?

Denn bei so einem Wetter bleibt man wohl am besten mit seiner/m Liebsten im warmen Bett und vertreibt sich dort die Zeit.

Die ersten offiziellen Pegelmessungen fanden übrigens, nach meinen Ermittlungen, um 1810 an der Elbe statt.

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