Nun wird nach einem Tunesier gefahndet.

In einem TV-Sender wird behauptet, daß man die Fingerabdrücke des Mannes am und im Führerhaus gefunden hätte.

In den Nachrichten eines anderen Senders wird gesagt, sogar von Politikern und Polizei, das man zwar Fingerabdrücke gefunden hat, diese aber zur Zeit nicht zuordnen könnte. Außerdem sei der Gesuchte, zur Zeit, nur ein Verdächtiger. Ob er die Tat begangen hätte, könnte erst nachgewiesen werden, wenn man ihn gefunden und verhaftet hätte.

Das verstehe ich schon wieder nicht.

In diesem Jahr liefen auf verschiedenen TV-Sendern Berichte darüber, auf welche Weise Flüchtlinge registriert werden.

Dabei würden Fotos gemacht und Fingerabdrücke abgenommen werden und anschließend werden entsprechende Registrierungs-Papiere ausgestellt.

Da man ja diese Papiere im LKW gefunden hat, bestand und besteht die Möglichkeit, die gefundenen Fingerabdrücke mit denen zu vergleichen, welche bei der Registrierung abgenommen wurden.

Bis gestern Mittag wurden Phantombilder des Täters mit dem Namen Anis A. gezeigt. Danach zeigte man ein Foto des Gesuchten und nannte auch den vollen Namen, Anis Amri.

anis-amri 

Verwirrspiel oder Volksverdummung?

Ich kann verstehen, daß die Polizei nicht direkt mit allen Erkenntnissen an die Öffentlichkeit gehen kann.

Aber, wenn in den Medien falsche Angaben gemacht werden, kann ich erwarten, daß diese Angaben schnellsten von den Verantwortlichen berichtigt werden, so daß die Bürger bescheid wissen.

Ich kann auch, in gewissen Grenzen, verstehen, daß der LKW erst an einen sicheren Ort verbracht wurde, um ihn zu untersuchen.

Aber Angesichts dessen daß der LKW, besonders die Fahrertür, von so vielen Personen angefaßt wurde und auch weiterhin betatscht werden mußte, hätte die Polizei den LKW zumindest sofort auf Fingerabdrücke untersuchen müssen.

Dabei hätte man eventuell auch die Papiere von Anis Amri gefunden.

Somit währe auch sofort klar gewesen, daß die festgenommene Person nicht der Täter war (Wobei ich immer noch von zwei Tätern ausgehe).

Kritik ist angebracht.

Eine Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit der Verantwortlichen ist schon Angebracht. Die Behauptung, alle hätten sich Richtig verhalten, ist schlichtweg eine Lüge.

Spenden

An dieser Stelle möchte ich auf verschiedene Spendenaktionen hinweisen.

Für die Hinterbliebenen des polnischen LKW-Fahrers

Eine Spendenmöglichkeit für die anderen Opfern und Hinterbliebenen des Attentats habe ich Gestern und Heute nichts gefunden.

Ärzte ohne Grenzen, SOS-Kinderdörfer, DRK, Kriegsopfer, Brot für die Welt, Caritas und wie sie noch alle heißen, sammeln Spenden für alles mögliche.
Nur nicht gezielt für die Opfer des Terror-Anschlags in Berlin.

Besonders Pervers finde ich, daß sich einige dieser Organisationen mit Vorliebe kranke und dunkelhäutige Kinder suchen, um diese in ihren “Werbefilmen” zu zeigen. 
Da wird z.B. ein rotznäsiges dunkelhäutiges Mädchen gezeigt, welches man, allerdings Hellhäutig, auch durchaus in Deutschland finden kann.

Es ist schon Merkwürdig

Da werden die Deutschen für “Auslandsspenden” abgemolken.
Aber, wenn es um eine gezielte Opferhilfe, um Kinder und Arme in Deutschland geht, ist keiner Zuständig.

Von eventuellen Danksagungen und Trauermessen haben solche Personen nichts.

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