Heute im mo:ma (Morgenmagazin, ZDF) lief ein Bericht über Flüchtlinge in Notunterkünften.

Zur Erinnerung !

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Bombenopfer eines Flüchtlingstrecks in Deutschland 1945

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Bochumer Zivilopfer 1945 in Deutschland

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Dülmen 1945

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Notunterkunft Friedland 1945

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Notunterkunft in Oedt

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Zeltlager 1945

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Egal wo in Europa. Die Flüchtlinge waren sogar Dankbar für eine Unterkunft in einem Stall oder einer Scheune.

Und Heute regen sich die Flüchtlinge über die Notunterkünfte in Deutschland auf.

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Sporthalle in Dahlem

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Sporthalle in Applerbeck

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Container in Bremen

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und Fürstenfeldbruck

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Ein Zeltlager in Hamburg

Alle Fotos sind nur Beispiele.

Meine Mutter hat mir viel über ihre Flucht erzählt.
Darüber wie sie, in einem Treck, über die zugefrorene Ostsee flüchtete und dabei von den Russen beschossen wurde.
Wie sie von Bauern vertrieben wurden, aber auch davon, das sie darüber Dankbar war, wenn sie, mit zwei Kindern, in einer Scheune zumindest übernachten durften.
Wie sie, bei Regen, Matsch und Schnee, in einem Zeltlager in Friedland gelebt hat.

Ich meine, daß die heutigen Flüchtlingsunterkünfte dagegen Luxusunterkünfte sind.

Besonders die “Containerdörfer” mit Toiletten, Bädern, Strom, Heizung und Satelliten-TV.

Ich kann es nicht verstehen.

Da beschweren sich die Flüchtlinge über schmutzige Plätze, Zimmer, Toiletten und Bäder.

Entschuldigung, aber was erwarten die Flüchtlinge von den Deutschen?

Sollen wir denen noch den Hintern abwischen?

Da beschweren die sich, daß ihnen nur ein Bleiberecht für ein Jahr bewilligt wurde und sie ihre Familie nicht nachholen dürfen.

Wenn es im Herkunftsland wirklich so Schlimm ist, frage ich mich, warum die Familie nicht zusammen geflüchtet ist.

Wenn ich, mit dem Wissen, daß ich meine Familie eventuell nicht wiedersehen werde, aus meiner Heimat abhaue, darf ich nicht darüber meckern, wenn ich die Familie nicht nachholen kann.

Es tut mir Leid,

daß es in verschiedenen Ländern Krieg gibt und die Bevölkerung darunter leidet.

daß die Weltgemeinschaft so wenig unternimmt, um diese Kriege zu beenden.

Es tut mir nicht Leid,

daß die Flüchtlinge nicht die erwarteten Bedingungen erfüllt bekommen.

Die Flüchtlinge des 2. WK,

in Europa, mußten Jahrelang auf eine vernünftige Unterkunft und Arbeit warten.
Meine Mutter bekam erst Ende der 50er Jahre eine kleine 2-Zimmerwohnung ohne fließend Wasser, Bad und Toilette.
Das gab es im “Waschhaus”, welches im Winter von den allen Bewohnern beheizt werden mußte, damit die Wasserleitung nicht einfriert.
Gebadet wurde in der Waschküche.
Wenn man auf die Toilette mußte, mußte man sich erst in der Waschküche einen Eimer Wasser zum nachspülen holen.
An manchen Wintertagen hatte man allerdings Pech.
Da die Toiletten nicht beheizt werden konnten, sind die Toilettenabflüsse auch öfters eingefroren.
Da konnte man nur noch den Eimer benutzen und die Kacke, auf der Straße, in den Gulli kippen.

Liebe Flüchtlinge,

die meisten Deutschen helfen Gerne.

ABER HÖRT ENDLICH DAS MECKERN AUF !!!

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