Ich kann die Engländer verstehen.

Werden andere Länder folgen ?

Länder ohne Volksentscheid wie Deutschland wohl nicht.

Ehrlich gesagt geht mir die Regulierungswut der EU-Regierung auch zu weit.

Es tut dem Geschmack einer Banane keinen Abbruch, wenn die Krümmung anstatt 10 Grad, 90 Grad hat. Oder warum muß eine Gurke eine, von der EU bestimmte Größe haben, um in den Verkauf zu gelangen?

Viel Deutsche ärgern sich seit langem, das ihr Oldtimer plötzlich eine Abgasuntersuchung haben muß.

Obwohl viele dieser Fahrzeuge, streng nach dieser EU-Verordnung gar keine brauchen.

Keine brauchen, weil man den Abgaswert mit den neuen Geräten, welche schließlich für Neufahrzeuge hergestellt wurden, sogar beschädigt können.

Aber, wenn der TÜV sagt, es muß, dann muß es eben. Ansonsten gibt es keine Prüfplakette.

Gut, die Entscheidungen zum Binnenmarkt oder der Freizügigkeit bringen den EU-Bürgern und Firmen Erleichterungen. Wer in ein anderes EU-Land fährt/fliegt braucht kein Visum. Die Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis fällt als solches auch weg.

Aber, seien wir mal ehrlich, wer braucht schon den Euro?

Wenn ich mit meiner Scheckkarte, z.B. nach Polen oder England fahre, kann ich damit in diesen Ländern, in der Landeswährung, bezahlen. Ich muß nicht erst Euro abheben, dann diese in Pfund oder Zloty wechseln um meine Hotelrechnung zu begleichen.

Ich dachte immer, die EU währe dazu da, um die Gesetze oder die Lebensbedingungen der einzelnen Länder anzupassen und nicht um neue, hirnrissige Verordnungen zu erlassen.

Man muß nicht erst die USA als Beispiel zitieren. Deutschland ist den USA sehr Ähnlich. Zumindest was die Regierung, die Bundesländer und die Gesetze anbelangt.

Jedes Bundesland hat eine eigene Regierung und eigene Gesetze.

Die Bundesregierung und deren Gesetze sind doch eigentlich nur dazu Gedacht, um die Gesetze der einzelnen Bundesländer anzupassen.

Damit ein Münchner genauso mit seinem Fahrzeug zum TÜV muß, wie ein Hamburger oder ein Mainzer die gleichen Garantibedingungen für seine Mikrowelle erhält, wie ein Berliner.

Und genau dieses ist noch nicht in die Köpfe der EU-Politikern vorgedrungen.

Warum muß ein streng katholisches Land, wie Polen, unbedingt eine bestimmte anzahl moslemischer Flüchtlinge aufnehmen? Warum muß überhaupt eine Flüchtlingsquote festgelegt werden?

Wenn ein Land nur 500 Flüchtlinge aufnehmen kann, ohne den inneren Frieden zu gefährden, muß die EU nicht entscheiden, das dieses Land eine Million aufnehmen muß.

Wenn ein Land einen Strafzoll, sagen wir auf Kartoffel verhängen möchte, um die einheimischen Bauern nicht zu gefährden, dann soll es dieses tun. Denn schließlich ist die Wirtschaft und somit der Bürger dieses Landes wichtiger, als die eines anderen Landes. Soll mein Bauer pleite machen, nur, damit sich der spanische Bauer mit seinen Billigkartoffeln dumm und dämlich verdient?

Ich bin nicht gegen die EU als solches.

Denn nicht alles ist schlecht.

Aber, warum setzt sich die EU-Regierung nicht dafür ein, das es in den Mitgliedsländern eine, dem Land entsprechende, Einheitsrente gibt?

Aber, Rentner sind in der EU keine wirkliche Wirtschaftsmacht.

Sie haben in den Bürogebäuden der EU keine Lobby. Dort zählt nur die Arbeitskraft, welche die Reichen noch reicher macht und nicht deren Kassen belastet.

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