Flutkatastrophen in Deutschland. Aber wo ist unsere Kanzlerin ?

28. & 29. Mai, Gedenktag in Verdun.
30. Mai, Empfang des portugiesischen Staatspräsidenten Marcelo Rebelo de Sousa im Kanzleramt.
31. Mai, Sonderkonferenz zur EEG-Novelle 2016 und Jahreskonferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung.

1. Juni, Kabinettsitzung und Eröffnung des Gotthardtunnels
2. Juni, Empfang von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und 4. Nationaler MINT-Gipfel.
3. Juni, Plenum des Deutschen Bundestages.
4. & 5. Juni, Frei

Hat irgend jemand etwas vernünftiges von ihr zu der Flutkatastrophe gesehen oder gehört?

Gut, sie hat zwar ihr Mitgefühl geäußert und den Helfern gedankt, aber….

Sie hat nichts verlauten lassen, wie nun den Hinterbliebenen und Opfern geholfen wird.

Sie hat es, im Grunde genommen, an Länder und Kommunen abgewälzt.

Aber auch an die Nachbarn (von Mensch zu Mensch).

Ich will nicht die Hinterbliebenen der Todesopfer beleidigen, aber einem Toten kann man nicht mehr helfen.

Ich stelle die Frage, was ist mit den Personen welche ihr Hab und Gut verloren haben?

Bayern zahlt zur Zeit einen Tropfen auf den heißen Stein, sprich, eine Soforthilfe von 1.500 Euro.

Und was kommt danach?

Kann man sich für 1.500 Euro eine neue Wohnungseinrichtung kaufen, sich sein Haus wieder aufbauen oder was auch immer vernichtet wurde ?

Da werden Millionen für die Digitalisierung der Telefonleitungen ausgegeben. Milliarden werden für die, von Frau Merkel gerufenen, Flüchtlinge investiert. Milliarden fließen auch in Bauprojekte, die eigentlich keiner haben will oder überflüssig sind. Da werden an Hängen und Bergen riesige Schneisen in die Wälder geschlagen und nicht bedacht, das dadurch eine Lawinengefahr durch Unwetter entstehen kann. Milliarden fließen auch in die erneuerbare Energie, welche auch von den Bürgern, sozusagen als Strafe für die Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke, über die Stromrechnung gezahlt wird.

Wenn sich die Opfer überhaupt eine Versicherung leisten können, sitzen sie am Ende auf einem Berg von Schulden. So wie es im osten Deutschlands tausenden erging, weil die Versicherungen in bestimmten Gebieten den Wasserschaden durch Unwetter ausgeklammert haben.

Wie, Frau Merkel, wird den Geringverdienern, den Arbeitslosen, den Hartz 4-Empfängern, den Rentnern geholfen?

Diese Personen kriegen keine Darlehen weil ihr Einkommen zu gering ist oder weil sie, schlicht und einfach, zu Alt sind. Und wie sollten diese Personen auch ein Darlehen zurück zahlen?

Was, Frau Merkel, wird getan, um solche Katastrophen abzuwenden?

So etwas kann man nicht auf die Länder und Kommunen abwälzen. Das ist Bundessache.

In Köln und anderen Städten besteht bereits Alarm.

Der Rhein hat in Köln einen durchschnittlichen Pegel von 3,21 Metern.
Heute Morgen lag er bei 6,31. Damit ist die Hochwassermarke 1 von 6,20 Metern bereits überschritten.
Am 1. Juni Lag der Pegel zwar bei 6,55 Meter und in der Nacht zum 3.6 bei 6,20 Meter, aber der Rheinpegel steigt schon wieder.

Gut, die Städte an den größeren Flüssen haben etwas unternommen, aber was ist mit den Kleinstädten und Dörfern?

Was, Frau Merkel, wird dort getan?

Kann man nicht den geplanten Flughafen in die Luft jagen, den Abraum und die dort noch anstehenden Milliarden für den Hochwasserschutz verwenden?

Das währe wohl die bessere Verwendung solcher Ressourcen.

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