Wer kennt das Fenster zum Google-Datenschutz nicht ?

Öffnet man den Browser und hat Google als Suchanbieter gewählt, erscheint oben an erster Stelle die Hinweise zum Datenschutz bei Google.

Darunter “SPÄTER ERINNERN” und “ANSEHEN”.

Bisher habe ich diesen Hinweis immer ignoriert.

Nachdem aber mein Firefox, auf meinem Windows 10-Laptop, nach der Sucheingabe, mit einem großen Google-Datenschutz-Fenster den Dienst verweigerte, mußte ich ihn über das rote X, oben rechts beenden.

Nun, ich habe etwas gegen Firmen, welche mir etwas aufzwingen wollen. Trotzdem habe ich mir nun einmal den Spaß erlaubt, auf meinem XP-Rechner, den blauen “ANSEHEN”-Schalter anzuklicken.

Es öffnet sich ein neues Fenster mit einigem Blahblah zu den Daten, welche von Google gesammelt werden.

Am unteren Rand zwei weitere Schalter.

“WEITERE OPTIONEN” und “ICH STIMME ZU”.

Was für ein Blödsinn.

Denn im Vorfeld hatte ich mir bereits darüber Gedanken zur Blockade der Schnüffelei gemacht.

Entweder benutze ich ein Tool wie Ghostery oder ich muß entsprechende Scripte im Browser-Cache haben.

Ich klickte auf “WEITERE OPTIONEN”.

Es erscheinen weitere Fuktionseinstellungen,
-  Die Suche Anpassen
-  Einstellungen für Werbung
-  YouTube anpassen
-  Browserbezogene Einstellungen
welche man nacheinander auswählen kann.

Ich habe alle abgearbeitet und selbstverständlich alles deaktiviert.

Was im Grunde genommen überflüssig war.

Denn, wie ich es mir Gedacht habe, wurden Scripte im Browser-Cash abgelegt.

Aber, was ist der Browser-Cash eigentlich ?

Im Cash wird die Browser-Cronik abgelegt.
Dazu gehören fast alle Daten einer Webseite. Dieses sind z.B. Bilder, .css-Dateien zum Aussehen der Webseite, js-Dateien zur Funktion der Seiten und andere Daten.

Dieser Cash bläht sich immer weiter auf und die Daten bleiben solange erhalten, bis er gelöscht wird.

Diese Dateien sind ein Sicherheitsrisiko.

Hätte ich z.B. im Januar 2014 eine ganz bestimmte Seite aufgerufen und den Cash inzwischen nicht gelöscht, kann der Seitenanbieter immer wieder auf diese Daten zugreifen, wenn ich die Seite erneut besuche. Er kann also ein Besuchsprofil erstellen.

Daher, vor dem Schließen des Browsers, IMMER die Browser-Chronik löschen.

Jeder IT-Experte, aber auch das BSI rät dazu.
Das BSI ist eine gute Anlaufstelle um Infos zur Computersicherheit zu bekommen.

Erstmal nicht gelöscht.

Nachdem ich die Datenschutz-Einstellungen durchgeführt hatte, beendete ich den Browser und startete ihn danach neu.

Den Schalter “Ansehen” bei Google nochmals gewählt.

Die Einstellungen sind noch vorhanden.

Nun die Chronik und somit den Cash löschen und den Browser beenden.

Neustart und wieder den “Ansehen”-Schalter gewählt.

Alle Einstellungen sind verschwunden, bzw. auf den Google-Spionage-Standard zurückgesetzt.

Einzig die Browser-Erweiterung zum abschalten der Analytics-Funktion ist noch vorhanden.

Ob dieser das hält, was Google verspricht ?

Ich Glaube nicht. Das müßte von IT-Experten mit der nötigen Hard- und Soft-Ware erst mal ausgetestet werden.

Also weg mit dem Mißt.

Nur Augenwischerei.

Das ganze ist nur eine Aktion, um Internetbenutzern zu zeigen, “Schaut her, Google nimmt euer Datenschutz-Anliegen ernst”.

Alles Quatsch.

Nur ein Browser, kann solche Aktivitäten unterbinden. Voraussetzung ist natürlich, das solch Abblock-Funktionen in der Programmierung des Browsers enthalten sind und der Anwender genaue Information erhält, wie er solche Blockier-Einstellungen ein- oder ausschalten kann.

Advertisements