Die “Haus-Industrie” schlägt Alarm.

Heute in TV und Presse.

Angesicht der Flüchtlingsflut äußert sich ein Sprecher der deutschen Wohnungswirtschaft.

Es fehlen 800.000 Wohnungen in diesem Jahr. Bezahlbare Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen.

Bis zum Jahresende würden 1 Million Wohnungen fehlen.

Vor allem Geringverdiener und Rentner würden offensichtlich den Konkurrenzkampf mit den Flüchtlingen verlieren. Denn, was kann einem Wohnungsvermieter besseres passieren, als daß das Sozialamt die Miete zahlt ?

Um den Rückstand der letzten Jahre auszugleichen und dem ansteigenden Bedarf zu decken, müßten in den nächsten Jahren, jährlich, 400.000 neue Wohnungen gebaut werden.

Problem Wohnungsnotstand

Die Wohnungswirtschaft fordert.

Wohnungswirtschaft, das sind private und gewerbliche Häuslebauer, welche sich vom Staat, zinsloses oder zinsbegünstigtes Baugeld leihen und dafür, in ihrem Bauprojekt, eine bestimmte Anzahl an Sozialwohnungen zur Verfügung stellen.

Nach einigen Jahren fällt der Sozialstatus weg, die Mieten werden “angepaßt” oder die Wohnungen werden verkauft, die bisherigen Mieter müssen ausziehen. Verdiener ist die Wohnungswirtschaft.

Der Bund, Länder und Kommunen müssen bauen.

Und vor allem, es darf nicht an private oder gewerbliche Gewinnmacher verkauft werden.

Nur so bleiben Mieten bezahlbar. Nur so kann man dem dauernden Mietanstieg Paroli bieten.

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