Scheinbar sind alle zufrieden mit dem neuen Betriebssystem.

Aber nur Scheinbar.

Wie Chip berichtet, warnt Norton vor dem neuen Internetbrowser EDGE.

Siehe hier:

So Absurd, wie Chip meint, ist das gar nicht. Mozilla beschwert sich auch bereits, daß es sehr umständlich währe, einen anderen Browser als Standard einzustellen.

Ich habe mir auf meinem Laptop ebenfalls Win10 installiert.

Im Installationsverzeichnis sollte man einmal das Verzeichnis >sources\de-de< aufrufen.

Unter anderen .rtf-Dateien fand ich diese: oobe_help_opt_in_details.rtf

Dort zu lesen:

Zitat:
Personalisierung
Personalisierte Sprache, Handschrift und Eingabe. Diese Dienste ermöglichen es Microsoft, Daten über Ihre Sprache, Ihre Schrift (Handschrift) und Eingaben auf Ihren Windows-Geräten einschließlich Daten über Ihre Kontakte und Kalender zu sammeln und zu verwenden. Diese Daten helfen unsere Fähigkeit zu verbessern, Ihre Eingaben richtig zu erkennen und zu personalisieren. Sie können diese Funktion jederzeit in den Einstellung deaktivieren.

Das Senden von Typisierungs- und Schriftdaten . Ihre getippten und handgeschriebenen Wörter werden auch deswegen gesammelt, um die Zeichenerkennung zu verbessern und Ihnen ein personalisiertes Benutzerwörterbuch sowie Anregungen für Textvervollständigungen anbieten zu können. Einige dieser Daten werden auf Ihrem Gerät gespeichert und an Microsoft gesendet, um damit eine Verbesserung dieser Dienste für alle Benutzer zu ermöglichen. Sie können diese Funktion jederzeit in den Einstellung deaktivieren.

Werbe-ID. Windows generiert eine einzigartige Werbe-ID für jeden Benutzer auf einem Gerät, das Anwendungsentwickler und Werbenetzwerke dazu nutzen können, um mehr relevante Werbung anzubieten. Sie können diese Funktion jederzeit in den Einstellung deaktivieren. Beim Wiedereinschalten wird die ID zurückgesetzt.

Standort
Microsofts Standortdienst hilft dabei, abhängig von der Gerätefunktionalität den genauen Standort eines bestimmten Windows-Gerätes mit Hilfe des globalen Positionierungsdienstes (GPS) in der Nähe von WLAN-Zugangspunkten und/oder Mobilfunkmasten sowie über eine IP-Adresse zu bestimmen. Apps, Websites und Dienste können auf diese Daten zugreifen und diese nutzen, um standortbezogene Dienste und Anwendungen bereitzustellen. Die Daten über den aktuellen Standortverlauf eines Windows-Gerätes werden auf dem Gerät gespeichert, und Sie können bestimmten Anwendungen und Windows-Funktionen erlauben, auf diese Daten zuzugreifen. Diese Informationen werden auch von Microsoft sowie deren vertrauenswürdigen Partnern verwendet werden, um die Standortdienste zu verbessern.

Browser und Schutz
Seitenprognose. Der Windows-Browser sendet Ihren Browser-Verlauf an Microsoft, und Microsoft verwendet diese Daten, um proaktiv Seiten zu laden, die Sie wahrscheinlich als nächstes öffnen, um Ihnen auf diese Weise ein schnelleres Browser-Erlebnis zu vermitteln.

Smartscreen-Filter sendet Daten über die von Ihnen besuchten Websites sowie Dateien, die Sie herunterladen, an Microsoft, um dabei zu helfen, Sie und Ihr Gerät vor unsicheren Webinhalten oder Schadsoftware zu warnen und zu schützen. Sie können den SmartScreen-Filter jederzeit in den Einstellungen deaktivieren.

Zitat Ende.

Diese Spionagetätigkeit trifft auch auf das Sprachmodul Cortana zu.

Microsoft gibt weiter an, daß man diese Einstellungen alle ändern könnte, wenn man möchte.

Das heißt, entgegen der deutschen und europäischen Gesetzgebung und Rechtsprechung hat Microsoft Funktionen aktiviert, welchen der Nutzer zuerst zustimmen muß, bevor sie aktiviert werden.

Außerdem ist EDGE rein auf Microsoft zugeschnitten.

Die Option >Einstellungen bietet keine große Auswahl an Möglichkeiten an.
So habe ich, nach einer Stunde, noch nichts gefunden, um z.B. den Suchanbieter zu ändern / zu ergänzen oder andere sinnvolle Einstellungen, wie eine Favoritenleiste sichtbar zu machen.

Gut, es gibt zwar die Möglichkeit, eine Webseite in das Startmenü zu schieben, aber dort gehört so etwas wirklich nicht hin.

Daher warne ich vor der Nutzung von EDGE und Cortana.

Im Übrigen gibt es, zumindest beim Upgrade von Win7, noch den alten Internet Explorer im Startmenü.

Das Startmenü ist Geschmacksache.

Ein Mischmasch aus XP, Win7 und Win8.

Ein Menü nach XP-Art währe mir lieber. Man kann eigene ‘Ordner’, wie z.B. >Büro< anlegen und dort alle Anwendungen hineinschieben, welche man in einem Büro braucht. Oder ‘Grafik’ mit allen Grafikprogrammen.

Das geht zwar in Win10 ähnlich, aber nur mit riesigen ‘Kacheln’. Mal sehen, ob man die nicht kleiner machen kann. Dann währe es übersichtlicher.

Merkwürdig ist, das die Spiele von Win7 nicht laufen.

Ältere Spiele (XP-Zeit) liefen auf Win7 und nun auch unter Win10.

Aber auch andere ältere Programme wie Winamp und PaintShop laufen einwandfrei.

Ansonsten bin ich, nach drei Stunden, soweit zufrieden.

Windows und andere genannten Programme sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.

Advertisements