Es ging durch alle Medien:

Xavier Naidu singt für Rechtsextremisten !

Nun, dann währe ich auch ein Rechtsextremer.

Warum ?

Ich stehe zur BRD. Aber auch zum Deutschen Reich.

Aber ….

Deutsches Reich und Deutsches Reich ist nicht das Gleiche.

Ich meine nicht das Deutsche Reich, welches unter Adolf Hitler als “Tausendjähriges Reich” bekannt wurde und den 2. WK auslöste.

Ich meine das Deutsche Reich, welches zunächst als Kaiserreich und danach als “Weimarer Republik” bestand.

Wenn Naidu (und Andere) sagt, es gibt keine BRD, dann hat er im Grunde genommen Recht.

Die BRD und seine Regierung sind, laut den Verträgen der Siegermächte, ein Provisorium. Das Gebiet des Deutschen Reiches bleibt, bis zum Abschluß eines Friedensvertrages, unter dem Besatzungsrecht der Siegermächte.

Ein gültiger Friedensvertrag, mit den rechtskräftigen Vertretern des Deutschen Reiches, wurde, auch mit der Bundesregierung, bisher nicht abgeschlossen.

Einer der Gründe ist, das die damalige US-Regierung, gegen die Stimmen von England, Frankreich und Russland, darauf bestanden hat, das ein Friedensvertrag auch die Wiedervereinigung Deutschlands in den Grenzen vom 31. 12. 1937 beinhaltet.

DR1937
Siehe Wikipedia

Dies währe theoretisch zwar möglich, aber in der Praxis undenkbar.

Russland hat sich, nach dem 2.WK, die Ukraine einverleibt. Teile davon gehörten zu Polen. Die polnischen Bürger wurden von Russland vertrieben. Andere Volksstämme, wie die Krimtartaren wurden “Umgesiedelt”.

Ebenso hat Russland die Grenze, welche von den USA, England und Frankreich festgelegt wurde, eigenmächtig geändert.

Bei der Oder-Neiße-Grenze waren ursprünglich die Flüsse Oder und die Weiße Neiße gemeint.
Dies geht aus inzwischen veröffentlichten Dokumenten der Amerikaner hervor.
Da in den schriftlichen Dokumenten aber der Zusatz “Weiße” fehlte, setzte Russland die Grenze auf Oder und Neiße fest.

Alles was östlich dieser russischen Grenze lag, wurde unter russischem Diktat mit polnischen Bürgern, hauptsächlich mit den Vertrieben aus der Ukraine, besiedelt.

Für mich ist es undenkbar, das man diese Menschen nun wieder aus ihrer neuen, erzwungenen, Heimat, vertreiben würde.

 

Warum bestanden die Amerikaner auf den Grenzen von 1937 ?

Die US-Amerikaner standen und stehen auch heute noch auf dem Standpunkt, das der 2.WK eine Folge des 1.WKs und der darauf folgenden Handlungsweise Frankreichs war.

England und besonders die USA hielten die Reparationsforderungen Frankreichs für nicht durchführbar. Der Einmarsch Frankreichs, als Deutschland die Forderungen nicht erfüllte, stieß auf eine große Ablehnung durch die USA.

Die Befürchtung, das der Krieg wieder aufflammt, hat sich dann auch bewahrheitet.

In der Weimarer Republik kam es zu immer größeren Unruhen sowohl zwischen den Parteien, als auch in der Bevölkerung.

Hitler versprach, mit seiner NSDAP, Abhilfe. Er versprach hauptsächlich Arbeit und Lohn. Was er nach gewonnenen Wahlen auch sofort umsetzte. Da Deutschland keine, bzw. nur eine begrenzte Armee haben durfte, wurden bewaffnete Freicorps gegründet. Als Er dann auch noch Reichskanzler wurde, kam die Aufrüstung.

Mit dem Ergebnis des 2. Weltkrieges.

Da die Amerikaner Frankreich als eigentliche Verursacher des 2. WKs ansahen, bestanden sie auf den Grenzen von 1937.

 

Neue Verträge und Volksentscheid

Um einen Friedensvertrag abzuschließen müßten sich die Siegermächte demnach auf neue Verträge einigen.

Dies würde aber auch bedeuten, die provisorische BRD und ihre Regierung aufzulösen und das Deutsche Reich mit einer rechtskräftigen Regierung wieder herzustellen.

Das hätte weltweite Folgen und währe meines Erachtens nach nur über einen Volksentscheid zu realisieren.

Nicht nur, das alle Gesetze der BRD ungültig währen. Deutschland hätte auch wieder die Reichsmark und währe kein Mitglied von NATO, EU und so weiter.

Ganz wichtig währe natürlich der Friedensvertrag. Er müßte, selbstverständlich, die Abtretung der ehemaligen Gebiete enthalten.

Hier gibt es aber auch die Meinung der Landsmannschaften.

Als Nachfahre einer alten westpreußischen Familie sehe ich das allerdings von zwei Seiten.

Zum Einen sehen ich dieses wie meine Mutter und ihre Geschwister es sahen.

Deutschland hat den Krieg verloren und muß zahlen. Punkt.

Zum Anderen möchten einige Nachfahren in der Heimat ihrer Vorfahren leben.

Dies müßte in den Verträgen ebenfalls berücksichtigt werden.

 

Wie man sieht, ist das Thema sehr Komplex. Es ist daher kein Wunder, das sich niemand traut, tatsächlich etwas in der Richtung zu verändern. Zumal sich alles einigermaßen so eingespielt hat, wie es zur Zeit ist.

 

Ich finde es nur, Entschuldigung, zum Kotzen, wenn in den Medien alle Personen über einen Kamm geschert werden und als Rechtsextreme, Radikale oder Terroristen betitelt werden, nur weil sie sich als Reichsdeutsche bezeichnen.

Siehe auch Hier:

Prof. Josef Foschepoth, Historiker an der Universität Freiburg
in der ARD-Tagesschau.

Kopp Online

RiaNovosti

geschichte.nrw

Aber auch das Bundesministerium des Innern bezeichnet den Vertrag von 1990 nicht als Friedensvertrag, sondern als Integrationsfriede.

Denn, nicht nur die Siegermächte, einschließlich Russland, sondern auch die BRD und die DDR müßten einen Friedensvertrag unterzeichnen.
(2 plus 4, bzw. 4 plus2-Verträge)

Da die BRD aber, Verfassungsgemäß, die DDR niemals anerkannt hat, konnte auch kein rechtsgültiger Friedensvertrag abgeschlossen werden.

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