Früher gab es bei Windows die Möglichkeit, bestimmte Daten automatisch beim Beenden zu löschen.

Zumindest unter XP geht das, nach den vielen Updates nicht mehr.

Browserdaten über Ihren Internetaufenthalt

Die Internetbrowser speichern Daten über jeden aufruf von HTML-Dateien. Egal ob sich diese im Internet oder auf Ihrem PC befinden.

In den Standardeinstellungen von IE und FF werden diese Daten auf der Festplatte gespeichert und im Verlauf bzw. der Chronik angezeigt.

Diese Daten sind auch nach beenden und neustarten der Browser noch vorhanden. Dies hat den Vorteil, das man dann wieder auf die Daten zugreifen kann.

Das ist aber auch eine Sicherheitslücke.

Im FireFox kann man unter >Extras > Datenschutz >Chronik, Einstellungen zum löschen vornehmen.

Firefox wird eine Chronik >nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen

Setzt man >Die Chronik löschen, wenn Firefox geschlossen wird, wird die gesamte Chronik beim Beenden des FF gelöscht.

Die Daten stehen dann allerdings auch nicht mehr für das Offlinebrowsen zur Verfügung.

Dies liegt daran, das sowohl mit dieser Einstellung als auch im Private Browsing die Daten nicht auf der Festplatte, sondern im RAM abgelegt werden.
Windows hat eine eigene Speicherverwaltung. Durch das Beenden von FF wird der Bereich des RAMs, in welchem FF die Daten abgelegt hat, freigegeben und überschrieben.
Im Private Browsing wird das Löschen von FF erledigt.

Das speichern der Daten im RAM hat einen großen Nachteil.

Wollen Sie sich Videos von einzelnen Portalen nochmals ohne Ruckeln ansehen, brauchen sie Flash and Video Download.

Das funktioniert aber nicht immer.

Haben Sie z.B. für den FF eine Erweiterung wie CacheViewer können Sie sich dieses Video oft aus dem Cache auf die Festplatte speichern.

Allerdings nur, wenn diese Dateien auf dem Festplatten-Cache liegen.

Im Browser jedes mal, vor beenden den Cache zu leeren kann man schon mal vergessen. Und der nächste PC-Benutzer oder Google wissen sofort was Sie in Ihrer Pause gemacht haben. Auch wenn der Rechner Jahrelang ausgeschaltet war.

Hier hilft CCleaner 

Downloaden Sie CCleaner von. http://www.ccleaner.de/ und Installieren Sie das Programm.

Mit CCleaner haben Sie ein mächtiges Tool zur Hand.

Aber Vorsicht ! Den Registry-Cleaner sollten Sie nur benutzen, wenn Sie ganz genau wissen, was Sie tun. Falsches löschen kann dazu führen, das Windows nicht mehr ausführbar ist.

Im Startfenster sehen Sie zunächst, was CC alles löschen kann.

 

Die Standardeinstellungen sollten Sie nicht ändern.

Allerdings könnte man unter >System das Häkchen für den Papierkorb entfernen.
Denn beim nächsten PC-Start fällt Ihnen eventuell ein, das Sie, ausversehen, einen wichtigen Brief gelöscht haben.

Klicken Sie auf >Analysieren und es werden verschiedene Daten angezeigt.

Diese können Sie gefahrlos mit >Starte CCleaner löschen.

Das weiß ich doch alles.

Mag sein. aber wissen Sie auch, das Sie CC beim beenden von Windows ausführen lassen können ?

Dazu gehen Sie auf >Start >Ausführen.

Geben Sie >gpedit.msc ein und klicken Sie auf OK

Im neuen Fenster wählen Sie >Benutzerkonfiguration >Windows-Einstellungen >Skripts

CCleaner Logout

Im rechten Fenster wählen Sie zunächst >Herunterfahren dann >Eigenschaften.

Das neue Eigenschaftenfenster ist im allgemeinen leer.

CCleaner Logout2

Klicken Sie auf >Hinzufügen.

Bei Skriptname geben Sie: CCleaner ein.

Bei Skriptparameter schreiben Sie: CCleaner.exe /AUTO /SHUTDOWN

CCleaner Logout3

Klicken Sie auf: OK.

Klicken Sie auf: Übernehmen und danach auf OK

Schließen Sie das Fenster >Gruppenrichtlinie.

 

Wenn Sie Windows nun beenden, wird CCleaner alles löschen, was im Programm selbst mit einem Häkchen versehen ist.

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