Wurde FireFox von Mozilla an Google verkauft ?

Oder wurde Mozilla zur Marionette Googles ?

Diese Frage muss man sich nun tatsächlich stellen.

In FireFox 25 fand ich folgendes:

FireFoxGoogle

Ich habe mir darauf die Erklärung bei Mozilla (www.mozilla.org/de/firefox/geolocation/) angesehen.

Anscheinend kennt man bei Mozilla die deutsche bzw. europäische Rechtslage nicht.

Danach muss sich ein Internetanbieter erst eine Erlaubnis einholen, wenn er private Daten sammeln will.
Auch dann, wenn er (vorgibt) diese Anonym zu verarbeiten.

Bei Mozilla steht dazu:

1. Zitat:
Firefox kann Websites mitteilen, wo Sie sich befinden, damit Sie Informationen finden können, die für Sie passender und sinnvoller sind. Es geht darum, das Internet intelligenter zu machen – und das bei voller Achtung Ihrer Privatsphäre.

2. Zitat:
Dieser Dienst ist komplett freiwillig – Firefox gibt Ihren Standort nicht ohne Ihre Erlaubnis bekannt – und wird mit äußerster Rücksicht auf Ihre Privatsphäre durchgeführt. Außerdem wurde er, wie alle Elemente von Firefox, unter Verwendung offener Standards programmiert, um es Web-Entwicklern zu erleichtern, diese Funktion in ihre Web-Anwendungen zu integrieren.

3. Zitat:
Wenn Sie eine Website besuchen, die standortbezogenes Surfen unterstützt, wird Firefox nachfragen, ob Sie Ihren Aufenthaltsort bekannt geben möchten.

Wenn Sie zustimmen, erfasst Firefox Daten über nahegelegene Funkzugangsknoten und die IP-Adresse Ihres Computers. Dann sendet Firefox diese Daten an den Standardanbieter für den Geolocation-Dienst, Google Location Services, um Ihren ungefähren Standort zu bestimmen. Diese ungefähre Ortsangabe wird dann an die anfragende Website weitergegeben.

Wenn Sie nicht zustimmen, wird Firefox gar nichts tun.

4. Zitat
Ihre Privatsphäre ist uns äußerst wichtig und Firefox gibt Angaben über Ihren Standort nie ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis weiter. Wenn Sie eine Website besuchen, die Ihre Daten anfordert, werden Sie gefragt, bevor irgendwelche Daten an die anfragende Website oder unseren externen Dienstleister weitergegeben werden.

Standardmäßig nutzt Firefox Google Location Services, um Ihren Standort zu bestimmen. Hierzu werden folgende Daten übermittelt:

    die IP-Adresse Ihres Computers,
    Informationen über nahegelegene Funkzugangsknoten und
    eine zufällige Identifikationsnummer für Ihren Computer, die von Google zugeteilt und alle zwei Wochen gelöscht wird.

Google sammelt auf jeden Fall

Ich benutze den FF 25 schon eine ganze weile. Auf privaten und geschäftlichen HPs.

Bisher hat sich FireFox nicht bei mir gemeldet.

Selbst bei meinen Besuchen bei Google selbst, oder seinem Ableger YouTube, welche garantiert diese Daten abfragen hat FireFox nicht bei mir angefragt ob er Daten schicken darf oder nicht.

5. Zitat:
Standortbezogenes Surfen ist in Firefox immer freiwillig. Ohne Ihre Erlaubnis werden keine Daten übermittelt. Wenn Sie die Funktion vollständig abschalten möchten, folgen Sie bitte dieser Anweisung:

    Tippen Sie in der Adressleiste about:config ein
    Tippen Sie geo.enabled in die Filter-Zeile ein
    Doppelklicken Sie auf die Einstellung geo.enabled
    Standortbezogenes Surfen ist jetzt deaktiviert

Dieses Schnüffeltool GeoCaching ist, wie man auf dem oberen Bild sehen kann, standardmäßig eingeschaltet.

Und Mozilla bestätigt dies sogar, indem man eine Beschreibung liefert, wie man diesen Spion abschalten kann.

Wen man in about:config nicht geo.enabled, sondern nur geo eingibt, erhält man folgendes:
FireFoxGoogle2

Wie man sieht, liegen mindestens drei Einstellungen für den Datenklau vor.

1. browser.geolocation.warning.infoURL

2. geo.enabled

3. geo.wifi.uri

Ich Empfehle Ihnen, alles abzuschalten. Also nicht nur geo.enabled auf false zu setzen, sondern auch die beiden Links zu entfernen.

Doppelklicken Sie zunächst auf browser.geolocation.warning.infoURL.
Dann öffnet sich ein kleines Fenster. Löschen Sie den Inhalt !

Das Gleiche machen Sie mit geo.wifi.uri.

Danach geben Sie oben in die Suchzeile einfach mal Google ein.

Sie werden sich wundern.

Auch auf die Gefahr hin, das FireFox stirbt und nicht mehr reagiert, habe ich alles, was sich auf Google bezieht aus FF entfernt.

Siehe da, FF arbeitet noch.

Einziger Unterschied war, in dem Suchfeld, oben rechts stand nun anstelle von Google, nun Bing.

Und im FireFox immer schön das Cache bzw. die Chronik löschen, bevor man ihn beendet !

Da fiel mir ein, das ich Google, Bing und Yahoo als Suchmaschine eingetragen habe.

Also habe ich über about:config nach Bing, Yahoo und nochmals nach Google gesucht.

Unter Bing fand ich keinen Eintrag. (Haben die eventuell nicht genug bezahlt ?).

Zu Yahoo fand ich acht Einträge, welche ich sofort gelöscht habe.

Da ich Google als Standardsuche im Suchfenster habe, wird mir dieses auch unter: browser.search.defaultenginename angezeigt.

Was goog-pish-shavar.goog-malware-shavar zu bedeuten hat, weiß ich nicht. sicherheitshalber habe ich den String auch gelöscht.

Und so arbeitet FF 25 nun schon seit drei Wochen, ohne zu murren.

Ich stelle mir jedoch eine Frage:

Thunderbird stammt ebenfalls von Mozilla.
Thunderbird benutzt die Plugins und Erweiterungen von FireFox.
Gibt es in Thunderbird eine Programmierung, wodurch Kopien der User-Mail an Google oder die NSA weitergeleitet werden ?

 

Solche Schnüffeltools haben in

einem Webbrowser oder einem

Mail-Programm absolut nichts zu

suchen.

Es reicht schon, das man das Betriebssystem, den Webbrowser und den Internetanbieter auslesen kann.

Merkwürdig ist, das sogar die Grünen (http://www.gruene.de/service/datenschutzerklaerung.html) Google zur Datenerfassung nutzen.

Zitat:
Nähere Informationen über die Datenverarbeitung durch Google kannst Du den Datenschutzhinweisen von Google entnehmen: http://www.google.com/privacypolicy.html. Dort kannst Du im Datenschutzcenter auch Deine Einstellungen verändern, so dass Du Deine Daten verwalten und schützen kannst.

Diese Daten kann man aber nur Einsehen und verwalten, wenn man ein Google-Konto hat.

Zitat Google ( http://www.google.com/policies/privacy/):
Sie können Ihren Browser auch so einstellen, dass alle, einschließlich der mit unseren Diensten verknüpften Cookies blockiert werden, oder dass eine Meldung angezeigt wird, sobald ein Cookie von uns gesetzt wird. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass viele unserer Dienste möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktionieren, wenn Ihre Cookies deaktiviert sind. Wir können dann beispielsweise Ihre bevorzugte Spracheinstellung nicht vermerken.

Das Alles wiederspricht der deutschen Rechtsprechung.

Hier werden Verträge abgeschlossen welche eindeutig eine vorherige Zustimmung bedürfen.

Die größte Schweinerei betreibt dabei Google.

Google zwingt den Internetnutzer dazu, sich bei Google anzumelden um seine eigenen Daten zu sehen und ein Verbot der Datenübermittlung auszusprechen.

Ich habe kein Konto bei Google.

Ich gehe aber mal davon aus, das man dort, um dort ein Konto anzulegen, seine persönlichen Daten wie Namen, Adresse usw. eingeben muss.

Selbst wenn ich einer Datenübermittlung wiederspreche, hat Google, durch die Anmeldung des Kontos, alles was man zum schnüffeln braucht.

George Orwells Fiktionsroman ‘1984’ ist Tatsache geworden.

Und sogar die einzelnen Landesregierungen helfen dabei mit, ihren Bürgern auf die Finger zu schauen.

Keine Reaktion von Bundeskanzlerin Merkel.

Wozu auch ? Was da zur Zeit abläuft ist doch nur Puppentheater.

Da werden, in der Öffentlichkeit, große Töne gespuckt und hinter verschlossenen Türen noch einige Daten über Tante Ernas Geburtstag ausgetauscht.

Dann lieber in einer Diktatur ala Merkel-DDR.

Da weiß man, das alles überwacht wird. Da weiß man, das der, ach so liebe Nachbar alles fein säuberlich aufschreibt und weiterleitet.

Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn

der Staatssicherheitsdienst plötzlich vor der Tür

steht.

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