Nachdem die DDR-Zwangsarbeiter (siehe 17. Nov. 2012) Entschädigungen fordern, kommen nun auch noch die Heimkinder.

N24 berichtete am 07.01.2013 über Opferentschädigung für DDR-Heimkinder.

Sie sollen aus einem Fonds, "Heimerziehung in der DDR", Entschädigungen zwischen 300 und 10.000 Euro erhalten. Marita Pagels-Heineking, die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, bestätigte eine bisherige Zahlung von 163.000 Euro.

Die Gelder, eine Summe von insgesamt 40.000.000 Euro stammen von Bund und Ex-DDR-Ländern.

Bund und Ex-DDR-Länder sollen zahlen?
Wer bezahlt denn hier wirklich?
Die Bürger der Ex-DDR?
oder sind das nicht doch Gelder aus dem "goldenen Westen"?

Wenn einer zahlen soll, dann doch diejenigen, die das verbockt haben.

Zumindest ein Teil von denen ist doch bekannt und lebt noch in Deutschland.

Ach die haben nicht? Da ist nichts zu holen? Nun ja so spielt das Leben. Da habt ihr eben auch Pech gehabt.

Der erste Mann meiner Mutter blieb nach dem 2. WK als Vermisster in Russland.

Als sie, nach ihrer Vertreibung, im Westen Rente vom Staat wollte, wurde ihr gesagt:

"Ihr Mann ist nicht Tod, sondern Vermisst. Rente bekommen sie nur wenn ihr Mann Tod ist."

Und als sie daraufhin den Sold, für ihren vermissten Mann wollte, bekam sie den auch nicht, denn, dafür sei die Bundeswehr nicht zuständig.

Wörtlich sagte man ihr: "Wir wissen ja gar nicht, ob der nicht zu den Russen übergelaufen ist".

Das sind zwei Sätze, die meine Mutter, solange sie Lebte, nie vergessen hat.

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