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DDR-Opferhilfe fordert Entschädigung.

Wirbel nach einer TV-Sendung zu Häftlingsarbeit in der DDR.

Über das Außenhandelsministerium der DDR ließen Großhandelshäuser in der DDR ihre Waren produzieren.

Das war weder gesetzlich noch moralisch ein Verbrechen.

Denn die Firmen schlossen ihre Verträge nicht mit den Herstellern, sondern mit der ehemaligen DDR-Regierung.

Sie konnten zwar, wenn sie wollten, die Betriebe besichtigen, mehr aber auch nicht.

Sie hatten keine Möglichkeiten zu prüfen, ob ihnen tatsächlich alle Betriebsstätten gezeigt oder ob die Vertragsbedingungen eingehalten wurden.

Warum sollten DDR-Häftlinge nicht auch für die Firmen arbeiten?

In der BRD und anderen Ländern tun sie es schließlich auch.

Laut express.de vom 16.11.2012 hat Ikea nun mitgeteilt, das von Seiten Ikeas Schritte unternommen wurden, das seine Waren nicht von Gefangenen hergestellt werden.

Ikea sagt: Der Einsatz von politischen Gefangenen in der Produktion wurde vom Ikea Konzern zu keinem Zeitpunkt akzeptiert.

Ikea unterstützt nun die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft zur Zwangsarbeit in der ehemaligen DDR bei einer Forschungsarbeit.

Sogar hier gibt es Trittbrettfahrer.

Die DDR-Opferhilfe fordert nun die Gründung eines Entschädigungsfonds.

Wofür ein Fonds?

Die BRD entschädigte sie nach dem Ersten SED-Unrechtbereinigungsgesetz mit einer angemessenen monatlichen Rentenzahlung.

Firmen wie Quelle und Ikea sind nicht dafür verantwortlich zu machen, was die ehemalige DDR-Regierung veranlasst hat.

Wenn jemand einen Entschädigungsfonds haben möchte, soll er sich an diese Personen und die ehemaligen Stasi-Mitarbeiter wenden.

Ach, die haben kein Geld?

Na ja, so spielt das Leben. Habt ihr eben Pech gehabt.

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