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Die Betreiber der deutschen Stromnetze nagen am Hungertuch.

Laut Gesetz sind die Betreiber Verpflichtet ihre Umsätze, aus dem EEG, im Internet zu veröffentlichen.

Ich habe eine solche Veröffentlichung für das Jahr 2012 gefunden.

Danach hatten sie ein Guthaben von 80.444.722,26 Euro aus 2011.

Von Januar bis September 2012 hatten sie:

Einnahmen: 13.169.508.333,86 Euro
Ausgaben:   15.838.866.969,41 Euro
Summe:       2.669.358.635,55 Euro Minus


Und das nach gesetzlichen Vorschriften.

Wenn ich mir die Tabellen ansehe, fällt mir auf, das bei den Ausgaben ein erhebliches Sparpotenzial vorhanden ist.

Bei Umwandlung von AG in GmbH würde man die Kosten für Börsenzulassung + Handelsanbindung in Höhe von 3.953.556,26 Euro einsparen.

Wenn nun Jemand sagt, das währe nicht die Aktien- sondern die Strom-Börse, muss ich ihm sagen, das Netzbetreiber keinen Grund haben, an der Strombörse tätig zu werden.

Die Stromhersteller wollen ihren Strom verkaufen, also werden sie sich auch ohne Strombörse an die Netzbetreiber wenden.

Warenhersteller sprechen Fuhrunternehmer schließlich auch direkt an, um ihre Waren zum Verbraucher zu bringen.

Dann müssen Bonusse und Prämien gezahlt werden.

Zum Einen sind das Zahlungen für den überteuerten Ökostrom dessen Preis unsere Regierung auf Jahre hinaus bestimmt hat.

Zum Anderen sind das Zahlungen, welche fällig werden wenn die Endverbraucher weniger Strom abnehmen als vorausberechnet.

Das Gesetz für die Pflichtabnahme und die Pflichtpreise kann und muss abgeschafft werden. Denn es wird immer mehr Ökostrom erzeugt und somit steigen diese Abgaben Monat für Monat.

Wieso und wem müssen die Netzbetreiber da was zahlen, wenn die Erzeuger eine Leistung nicht erbringen können weil die Kunden diese Leistung nicht benötigen??

Seit wann bezahlt ein Fuhrunternehmer für eine nicht erbrachte Leistung einen Hersteller, weil der weniger herstellt??

Wenn diese blödsinnigen Gesetze nicht bald abgeschafft werden, sehe ich den Strompreis bereits bei 1 Euro je Kilowatt.

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