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Hat Bundesbildungsministerin Schavan (CDU) bei ihrer Doktorarbeit geschummelt?

Laut einem Gutachten der Uni Düsseldorf ja.

60 von 351 Seiten ihrer Doktorarbeit von 1980, sollen Mängel aufweisen.

Der Prüfer:
"Eine Täuschungsabsicht ist nicht nur angesichts der allgemeinen Muster des Gesamtbildes, sondern auch aufgrund der spezifischen Merkmale einer signifikanten Mehrzahl von Befundstellen zu konstatieren" (Der Spiegel)

Schavan (CDU) über Karl-Theodor zu Guttenberg:

"Als jemand, der selbst vor 31 Jahren promoviert hat und in seinem Berufsleben viele Doktoranden begleiten durfte, schäme ich mich nicht nur heimlich." und "Die Unterstellung einer Täuschungsabsicht weise ich entschieden zurück." (dpa).

"Es trifft mich. Es trifft mich im Kern. Es trifft den Kern von dem, was mir wichtig ist." Sie habe sorgfältig gearbeitet, versicherte sie, räumte aber ein: "Hier und da hätte man auch noch sorgfältiger formulieren können." (Süddeutschen Zeitung)

Natürlich Frau Schavan, man sollte nicht einfach abschreiben.

Man muss das gelesene verinnerlichen, darüber nachdenken, mit anderem vergleichen und danach mit eigenen Worten zusammenfassen. Oder wie Sie es nennen, "sorgfältiger formulieren"

Frau Schavan reagierte mit Empörung auf die Veröffentlichung.

Über die Aufdeckung ihrer Fehler in einem vertraulichen Dokument.

In meinen Kommentaren sind sicher auch Fehler.

In der Hektik, meine Meinung, zeitnah, zu veröffentlichen, Kann es passieren, das ich auch schon mal eine Quellenangabe vergesse. Da ich aber meine Kommentare nach einigen Tagen nochmals nachlese, kann ich solche Stellen korrigieren.

Politik und Presse loben sie als Klug, Fachkundig und Seriös.

Für solche Eigenschaften braucht man aber keinen Doktortitel.

Dafür braucht man noch nicht einmal zu studieren.

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