Die Lage zum so genannten "Schmähfilm" spitzt sich zu.

Pakistan

Ein pakistanischer Minister hat ein Kopfgeld von 100.000 Dollar für die Ermordung des "Schmähfilm"-Autors ausgesetzt.

Der Eisenbahnminister,  Ghulam Ahmed Bilour, will so den "Sünder" bestrafen. Er forderte sogar die Taliban und Al-Kaida auf, sich anzuschließen.

Er sagt: "Es währe zwar eine Straftat, Menschen zum Mord aufzurufen, aber man müsse Furcht unter den Gotteslästerern verbreiten".

Offiziell distanziert sich die pakistanische Regierung von dem Aufruf.

Ob sie es aber Ernst meint, wird sich zeigen. Denn, nach den Gesetzen müsste sie Bilour vor Gericht stellen.

Deutschland

Wie "Die Welt" berichtet, rufen radikale Islamisten zu Mordanschlägen in Deutschland auf. Ein deutscher Islamist behauptet in einem Drohschreiben, das ein Deutscher die Hauptrolle in dem Film spielt. Daher fordert er zu Attentaten in Deutschland auf.

Bildliche Darstellung von Lebewesen.

Im Koran gibt es keine Darstellung von Menschen und Tieren. Daher gibt es sie auch nicht in und an Moscheen.

Wieso lassen sich radikale Islamisten Ablichten?

Wieso erscheinen sie auf Plakaten und im TV?

Wieso sehen sie sich Filme an?

Denn mit dem strengen Glauben an die Einheit Gottes, ist die Abbildung des Schöpfers und von Lebewesen unvereinbar und somit verboten.


Der Koran ist ein Gesetzbuch für die Gläubigen.

Welche Strafe haben somit Bilour und Alle zu erwarten, weil sie sich ablichten ließen und Bilder/Filme angesehen haben?

Kein Verbot der Abbildung

Viele Islamisten sagen, das es im Koran kein Bildverbot gäbe. Laut Berichten hätte der Prophet Salomon auch Maler beschäftigt. "Sie machten für ihn was er begehrte: Bethäuser und Bildsäulen". Allah sagte dazu:" Wirket, ihr aus dem Hause Davids".


Allah war Gnädig und erlaubte auch andere Religionen.

Daher erlaubte er den Juden (aus dem Hause Davids) auch das Abbilden von Tieren und Menschen, solange dadurch keine islamischen Gesetze verletzt werden.

Ich bin kein Islamist.

Außer in der Bibel habe ich aber, soweit es mir möglich war, auch in anderen Glaubensbüchern gelesen.

Abbildung Gottes ist auch bei den Juden und Christen verboten.

Altes Testament

Gott sprach zu Moses:
"Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!"
(2. Buch Moses)

Weiter heißt es:
"Nehmt euch um eures Lebens willen gut in Acht! Denn eine Gestalt habt ihr an dem Tag, als der Herr am Horeb mitten aus dem Feuer zu euch sprach, nicht gesehen. Lauft nicht in euer Verderben und macht euch kein Gottesbildnis, das irgendetwas darstellt, keine Statue, kein Abbild eines männlichen oder weiblichen Wesens, kein Abbild irgendeines Tiers, das auf der Erde lebt, kein Abbild irgendeines gefiederten Vogels, der am Himmel fliegt, kein Abbild irgendeines Tiers, das am Boden kriecht, und kein Abbild irgendeines Meerestieres im Wasser unter der Erde. Wenn du die Augen zum Himmel erhebst und das ganze Himmelsheer siehst, die Sonne, den Mond und die Sterne, dann lass dich nicht verführen! Du sollst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen. Der Herr, dein Gott, hat sie allen anderen Völkern überall unter dem Himmel zugewiesen."
(5. Buch Moses)


Die Beleidigung Gottes ist in vielen Ländern gesetzlich verboten.

In Deutschland regelt das der § 166 StGB.

Im Gesetzestext heißt es:
(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.


Öffentlicher Friede

Der öffentliche Frieden ist dann gestört, wenn sich eine größere Gruppe von Menschen, durch bestimmte Äußerungen, zum Beispiel gegen ihren Glauben, gestört (Beleidigt) fühlt.


Liebe radikale Islamisten

Um etwas zu bestrafen, muss man es beweisen.

Meine Auslegung des Korans und des Alten Testaments ist, das es Verboten ist, bestimmte Bilder, Statuen uns ähnliches herzustellen.

Demnach darf man sich solche Darstellungen aber auch nicht ansehen.

Wenn ich etwas nicht mit eigenen Augen sehen (Ohren hören) kann, kann ich es auch nicht beweisen.

Folgerung:
Ohne Beweis, keine Strafe.

Falsches Zeugnis

Im Islam ist ein falsches Zeugnis ebenso Verboten, wie in der Bibel.

Wenn ich mir ein Bild, oder in diesem Fall einen Film, nicht ansehen und somit als Beweis benutzen darf, kann ich, als logische Folgerung, auch nur ein falsches Zeugnis abgeben.

Wer wirft also den ersten Stein auf den/die Verleumder?

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