Wer bei Google als Suchbegriff “Bettina Wulf +Prostitution” eingibt, bekommt einige unschöne Ergebnisse angezeigt.

Nachdem die ehemalige “First Lady” bereits gegen einige Personen und Medien Unterlassungserklärungen und Schmerzensgeld, unter anderen auch Günter Jauch, erwirkt hat, geht sie nun gegen Google vor.

Das Gerücht, das Frau Wulf angeblich als Prostituierte oder Escort-Dame gearbeitet habe, soll von CDU-Parteifreunden ihres Mannes, Christian Wulf, in seiner Zeit als CDU-Ministerpräsident von Niedersachsen, verbreitet worden sein.

Danach sei es von einer FDP-Politikerin aufgegriffen, um Christian Wulf, kurz vor dessen Wahl zum Bundespräsidenten im Jahre 2010, zu diffamieren.

Allerdings kursieren bereits seit 2006 Bilder und Gerüchte zu Bettina Wulfs Vergangenheit im Internet.

 

Eine Klage gegen Google, ist ein Angriff auf die Freiheit.

Ich bin auch nicht mit allem Einverstanden was Google tut.

Aber, Google per Gericht aufzufordern, die Suchlogik zu ändern, damit man bestimmte Seiten nicht mehr findet, ist ein Angriff auf die Presse- und Redefreiheit.

Das hat nichts damit zu tun, ob die Behauptungen auf den einzelnen Homepages stimmen oder nicht.

Das ist Zensur und Diktatur.

Beides hat in einer Demokratie nichts zu suchen.

Nebenbei bemerkt, wenn sie die einzelnen Personen und Medien verklagt, verdient sie daran mit Sicherheit mehr und die entsprechenden Seiten verschwinden aus dem Internet.

Zumindest, solange es sich um europäische oder deutsche Seiten handelt.

Denn, mit einem deutschen Gerichtsurteil kann sie zum Beispiel in Russland oder China nichts erreichen.

Meiner Meinung nach ist das Ganze ein PR-Werbe-Gag.

Egal wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat.

Bettina Wulf scheint es nun auszunutzen, um Geld zu machen.

Eine Vergangenheit als Prostituierte oder Escort-Dame ist doch Heute kein Problem mehr.

Siehe Prinz Andrew und König Carl-Gustav oder die vielen anderen hohen Herrschaften mit ihren Mätressen.

Eine solche “Werbekampagne” wird den Verkauf ihres geplanten Buches sicher begünstigen.
Viele Stars verkauften sich nach ähnlichen Schmutzkampagnen besser als vorher.

Eine Frage bleibt jedoch Offen.

Was ist, wenn das Gerücht stimmen sollte?

Was ist, wenn es “ehemalige Kunden” gibt und diese sich zu Worte melden?

Sollte man sich nicht besser Still verhalten und gute Miene zum bösen Spiel machen, um eventuellen Trittbrettfahren/Erpressern zuvor zu kommen?

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