Die SPD kündigte schon vor einiger Zeit an, das sie eine Grundrente beschließen will.

Nun wurden Details bekannt.

Bei der SPD heißt das Projekt Solidarrente.

Demnach will Sigmar Gabriel eine Rente von 850 Euro durchsetzen.

Empfänger dieser Rente sind:

Personen mit mindestens 40 Jahren Vollzeit.
Geringverdiener und Personen mit langer Arbeitslosigkeit, aber mit mindestens 30 Beitragsjahren.

Das deckt sich in etwa mit den ersten Ansätzen von der Leyens.

 

Gabriels Reform geht aber noch weiter.

Er will eine gerechtere Rente.

Gerechter heißt bei ihm, das Kranke Personen auch in den Genuss dieser Rente kommen.

Denn gleichzeitig soll die Erwerbsminderungsrente deutliche Korrekturen erhalten.

Bisher mussten chronisch Kranke und Behinderte hohe Abschläge, sowohl in der Erwerbsminderungs- als auch in der Altersrente, hinnehmen.

“Wer krank ist, darf nicht arm werden”. So die Aussage der SPD.

Daneben will man Mütter und Kleingewerbetreibende unterstützen, indem man die Erziehungszeiten höher Anrechnet und einen staatlich geförderten Zugang zur Riester-Rente einführen will.

Von der Leyen macht Einschränkungen.

Von der Leyen erklärte am Donnerstag im ZDF, das sie ihre Forderungen in der Zuschussrente stark einschränken müsse.

Etwa 90 % der Zuschussrente beziehen sich unter anderem auf Bildungs- und Arbeitsmarktprobleme.

Diese Personen sollen, vorerst, nicht berücksichtigt werden.

Zunächst soll die Gerechtigkeitsfrage bei Müttern und Geringverdienern gelöst werden.

Die FDP macht Zugeständnisse.

Arbeit und Vorsorge müsse zu einer Rente führen, welche über der Grundsicherung und über der von Menschen liegt, welche nicht arbeiten.

Unklare Aussagen der Regierungsparteien.

Im Gegensatz zur SPD sind die Pläne von CDU/CSU/FDP keine wirklichen Aussagen.

Da kann ich mir auch gleich ein Haus aus Schwämmen bauen.

Denn was man von den Versprechungen unserer Regierung zu erwarten hat, weiß inzwischen Jeder.

Nicht umsonst haben sie, bei den Wahlen in den Bundesländern, und im Bund die Mehrheit verloren.

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