Die Presse zur Grundrente:

Frankfurter Allgemeine Zeitung:
"Mit zweifelhaften Modellrechnungen schürt sie die Angst vor angeblich flächendeckend drohender Altersarmut. Weil sie in ihrem Streben nach

Umverteilung den Versicherungscharakter der Rente missachtet hat, rückt jetzt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel von ihr ab. Denn wer in die Rente mehr einzahlt, hat auch ein Recht auf mehr Leistung. Wer gegen dieses Prinzip verstößt, verletzt das Gerechtigkeitsgefühl.”

 

Richtig, wer mehr Einzahlt, soll auch eine bessere Rente erhalten.

Aber, was ist mit den Behinderten?
was mit den Langzeitarbeitslosen, welche nach 35 Jahren Arbeit, mit 55 entlassen werden, weil sie angeblich zu Alt für ihre Arbeit sind? 
was mit den so genannten Billiglöhnern, die für 400 Euro arbeiten, weil sie von den Firmen keinen Vollzeitjob kriegen?

 

Nürnberger Nachrichten:
"Unsere Gesellschaft wird nach wie vor reicher und reicher. Warum also nicht einen Teil dieses Reichtums in die gesetzliche Rentenversicherung investieren und damit zu seiner gerechten Verteilung beitragen? Doch genau das will von der Leyen nicht. Ihr scheinen die Gewinne der privaten Versicherungsindustrie, die durch die Zuschussrente ein weiteres Mal gestärkt würde, mehr am Herzen zu liegen."

 

Unsere Gesellschaft?

Wer ist denn damit gemeint?

Der Großteil unserer Gesellschaft wird immer Ärmer.

Eine Gerechte Verteilung?

Gerecht währe, wenn die “immer Reicher werdende Gesellschaft” auch etwas an die immer ärmer werdenden abgeben würde.
Schließlich hat die “immer Reicher werdende Gesellschaft” ihren Reichtum der immer Ärmer werdenden Gesellschaft zu verdanken.

Die private Versicherungsindustrie hat höchstens etwas von der Riesterrente. Die Zuschussrente soll aus Renten- und Steuer-Kassen finanziert werden.
Also direkt, von dem Geld, welches die Arbeitnehmer in die Rentenkasse eingezahlt haben und Indirekt, von dem, was der Staat eben diesen Arbeitnehmern an Steuern abnimmt.

 

Rhein-Neckar-Zeitung:
"Es ist zwar nicht so, dass von der Leyen stets brillant agiert hätte. Neben ihrer Idee, das Elterngeld einzuführen, verblassen die meisten anderen politischen Entwürfe. Dennoch bewies sie die Kraft zur gesellschaftlichen Innovation. Sie steht für Zukunft. Auch für eine Zukunft nach Angela Merkel. Doch die (Merkel, Anm. GvD) säubert in bester Tradition von Helmut Kohl systematisch die Reihen. Dass sie eines der besseren Kabinettsmitglieder beschädigt, ist der Preis dafür."

 

Gut ! Frau von der Layen.

Setzen Sie sich weiter für die immer ärmer werdende Bevölkerung ein.

Sie sollten sich aber nicht auf die eigenen Reihen verlassen. Auch wenn Wolfgang Schäuble bereits die Machbarkeit Ihres Vorhabens bestätigt hat.

Versuchen Sie, vor allem die Grünen und die SPD zu überzeugen.

Das die Merkel, für die Partei unliebsame Personen loswerden will, ist tatsächlich bei CDU/CSU Tradition.

Aber was kann man von solchen Parteien anderes erwarten?

Mich wundert, das Sie nicht in der SPD oder bei den Grünen sind.

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