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Altersarmut trotz lebenslanger Arbeit

Mein Vater war am Bau beschäftigt und verdiente rund 3000,00 Deutsche Mark.

Obwohl er mit 60 Arbeitslos wurde und mit 63 in Rente ging, hatte er zuletzt, zusammen mit der am Bau üblichen Zusatzrente, über 1000,00 Euro in der Tasche.

Nun hat das Arbeitsministerium neue Berechnungen angestellt.

Selbst wenn Heute ein Arbeitnehmer sein Leben lang arbeitet und 2500,00 Euro verdient, bekommt er gerade einmal 750,00 Euro an Rente.

 

Das ist das Ergebnis der ganzen Rentenreformen.

Früher bekam man, mit umgerechnet 1500 Euro Einkommen mehr, wie Heute mit 2500.

Aber, wie war doch die Aussage unserer Minister in der Vergangenheit?

“Die Renten sind sicher”

 

Natürlich sind die Renten sicher.

Aber für wen?

Für die Personen, die sich ihren Körper für maximal 3000 Euro kaputt schuften und zwischen 57 und 63 Jahren in Rente gehen müssen?

Nein. Ganz bestimmt nicht.

 

Einige Millionen Deutsche werden von Altersarmut betroffen sein

So das Arbeitsministerium.

Obwohl die Abgaben für die Rentenversicherungen immer weiter steigen.
Obwohl die Menschen immer länger Arbeiten müssen.

Der Plan, das Rentenalter auf 69 Jahre zu erhöhen, liegt bereits in den Schubladen unserer Regierung.

 

Unterstützt wird die Altersarmut von unserer Regierung.

Da wurde zum Beispiel der Kündigungsschutz, besonders für ältere und behinderte Arbeitnehmer, gelockert.

Arbeitnehmer wurden daher nicht mehr in anderen Bereichen, mit leichteren, Tätigkeiten eingesetzt.
Sie wurden einfach entlassen.

Und wer mit 55 Jahren Arbeitslos wird, braucht sich keine Gedanken mehr über einen neuen Job zu machen.

Hat er auch noch, wegen seiner Arbeit, kaputte Knochen, kann er das sowieso vergessen.

Dann wird er von der Arbeitsagentur und den Jobcentern auch noch schikaniert und es werden Sanktionen verhängt, wenn er wegen seiner Krankheit eine im zugewiesene Arbeit nicht annimmt.

Dann muss er Atteste beibringen und sich von Allgemeinmedizinern untersuchen lassen, die beispielsweise von Orthopädie keine Ahnung haben.

Wenn dann, nach 4 bis 8 Wochen feststeht, das er die zugewiesene Arbeit tatsächlich nicht ausüben kann, werden die Sanktionen wieder aufgehoben.

In der Zwischenzeit wurde im aber bereits die Wohnung gekündigt, weil er die Miete nicht zahlen konnte.

Davon, das ihm/ihr das zustehende Geld, abzüglich der nun nicht mehr benötigten Miete, nachgezahlt wird, hat er aber noch keine neue Wohnung.
Im Gegenteil, er/sie haben Mietschulden. Hat der Vermieter die ausstehende Miete eingeklagt, wird es noch teurer.

Für eine neue Wohnung wird eine Kaution fällig. Diese wird in den seltensten Fällen vom Amt übernommen.
Obwohl die Behörde für den Verlust der Wohnung verantwortlich ist.

Dann hilft nur noch der Gang zum Gericht.

 

Viele Politiker Vordern eine Grundrente von 850 Euro

Dagegen sind aber die Führungsköpfe unserer Regierung. 

Aber gerade der Wirtschaftsminister ist dafür.

Eine Aufstockung könnte aus Renten- und Steuer-Kassen erfolgen.

Das wollen aber besonders Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Rösler nicht.

Rösler spricht nur davon, das man die Rentenkassen und somit die Beitragszahler nicht belasten könne.

Die Merkel will nicht, weil sie dann nicht mehr die hohen Milliardenbeträge von unseren Steuern ins Ausland transferieren kann, um dort die Kapitalisten in ihren Pleitestaaten zu finanzieren.

Und was soll es auch, Merkel, Rösler und Co. brauchen sich über ihre Renten schließlich keine Gedanken zu machen.

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