Wer Heute einen PC oder Laptop kauft, bekommt seine Windows-Version direkt auf der Festplatte geliefert.

Dadurch sparen sich die PC-Hersteller die Kosten für die CDs.
Dem Anwender entstehen aber Probleme.

Eine saubere Windows-Installation ist dadurch nicht mehr möglich.

Nutzt man nämlich die Recovery-Funktion der Hersteller, wird auch immer Software installiert, die man gar nicht haben will.

Aber das Wichtigste ist, besonders beim Laptop, wenn die Festplatte beschädigt wird, hat man keine CD oder DVD um eine Neuinstallation durchzuführen.

Denn, wie ich aus dem Internet weiß, funktionieren die Recovery-Funktionen nicht ohne Probleme.

Der Lenovo G550 legt gleich drei DVDs an.

Das Beste daran ist aber, das man, wenn die DVDs gebrannt sind, gesagt bekommt, das die Speicherung fehlgeschlagen ist.

Da ich zu Weihnachten eine 50er-Spindel geschenkt bekommen habe, habe ich es nochmals, mit dem gleichen Ergebnis, probiert.

Auskunft Händler: Keine Ahnung.
Lenovo: Keine Ahnung. Laptop Einschicken. DVD kostet extra.

Auf meinem G550 ist laut Aufkleber eine OA X16-Version installiert.

Laut Internet sind das aber englische Versionen.

Ich habe mir nun beim Microsoft Dienstleister, Digital-River, eine deutsche X15-Version geladen.

(http://msft-dnl.digitalrivercontent.net/msvista/pub/X15-56740.iso)

Eine Home Premium (x86) DVD.

Unter:

(http://msft-dnl.digitalrivercontent.net/msvista/pub/X15-56741.iso)

bekommt man eine x64.

Ob das Legal ist?

Nach meinem Wissensstand JA!

Zumindest nach deutschem Recht.

Denn danach darf ich, wenn ich Software mit einem Rechner gekauft habe, diese (OEM)-Software auch auf anderen Rechnern installieren.

Ist die Software aber, mit Herstellerprogrammen, auf der Festplatte in einer versteckten Partition, geht das nicht so einfach.

Die deutsche Rechtsprechung wird somit von der Herstellern ausgehebelt.

Wenn ich mir nun eine Original-Version von Microsoft besorge, kann das also nur Legal sein.

Übrigens braucht man sich nur irgendeine x86- und eine x64-Version von Microsoft zu laden.

In diesen ISOs sind alle anderen Versionen enthalten.

Mit dem in Windows7 enthaltenen Programm DISM kann man z.B. eine Home Premium in eine Professional-Version ändern, oder sogar so einstellen, das bei der Installation eine Versionsabfrage erscheint.

Mit dem Key, welcher auf dem Windows-Aufkleber steht, schaltet man dann seine Version frei.

Legal?

Natürlich. Die Software DISM wird von Microsoft mitgeliefert, um seine Distribution zu bearbeiten und zu pflegen.

Siehe hierzu:
(http://technet.microsoft.com/de=de/library/dd744256(WS.10).aspx)

Bei Microsoft TechNet findet man auch ein Handbuch zu Windows7. Allerdings, so wie es aussieht, nur Online.

Es ist auch, laut Microsoft, Legal, wenn man mit seinem x86-Schlüssel ein x64 Freischaltet.

Solange man immer nur eine Version benutzt.


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