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Deutsche Behörden verstoßen, wieder einmal, gegen höchstrichterliches Urteil.

Dem CCC wurde ein Programm zugespielt, welches, auf jedem Computer, Daten lesen und schreiben kann.

Noch mehr, das Programm kann IP-Telefonate aufzeichnen, die Webcam und das Mikrofon einschalten und Screenshots machen.
Die Daten werden anschließen an die deutschen Behörden gesendet.

Es kann aber auch Daten auf dem Rechner speichern.

So könnten z.B. Video- oder mp3-Dateien oder gar Kinderpornos auf Ihrem Pc abgelegt werden.

Wenn Sie also Besuch von der Kripo bekommen……

Somit verstößt der Bundestrojaner gegen das Urteil von 1998, in welchem nur die Aufzeichnung von Telekommunikationsdaten erlaubt wurde. Und dies auch nur, wenn der Lauschangriff von einem deutschen Richter genehmigt wurde.

Das Bundeskriminalamt dementiert:
Den so genannten Bundestrojaner hätte es in dieser Form nie gegeben und man hätte ihn bisher auch nie eingesetzt„.

Der Sprecher der Polizeigewerkschaft am 09. 10. 2011 auf N24:
ich währe dankbar gewesen, wenn sie uns das ohne die Medienpräsenz übermittelt hätten, was es hier an Mängeln gibt. Das zeigt aber auch, das der Computer Club ja nicht Verbesserungen haben will, sie wollen ja, das die Polizei von diesem Instrument überhaupt keinen Gebrauch mehr macht. Und genau das wird es nicht geben„.

Richtig, solch ein Schnüffelinstrument wurde richterlich, aus guten Gründen, Verboten.

Merkwürdig ist nur, das die Kripo ein Vorhandensein eines solchen Programmes bestreitet und die Polizeigewerkschaft sagt, das es das Programm gibt.

Ich Glaube auch nicht, das der CCC gegen Verbrechensbekämpfung ist. Der Club will aber auch nichts im geheimen Verhandeln.

Er hat klar aufgezeigt, welche Mängel und Gefahren in diesem Spion lauern.

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