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„Es sind die Sprossen“

So wird es nun behauptet.

Diese Spur ließe sich von Erkrankten bis zum Erzeuger verfolgen.

Aber, wie kommen die Erreger auf Tomaten, Gurken und Salat?

Denn dort wurden sie auch gefunden.
Und nicht alle Erkrankten hatten etwas mit der zurückverfolgten Spur etwas zu tun.
Sie hatten weder beim Erzeuger, noch beim Verarbeiter oder sonst wo Kontakt mit den Sprossen.

Inzwischen machen sich die Verantwortlichen nur noch Lächerlich.

Zuerst wird der Erreger auf spanischen Gurken festgestellt.

Dann kommen die Spanier und wollen die Deutschen auf Schadensersatz verklagen.

Und plötzlich sind Gurken & Co frei von Erregern.

Dafür hat man nun einen deutschen Betrieb als Verursacher ausgemacht.

Wurden die Labore (Koch Institut usw.) und Gesundheitsämter Mundtot gemacht?

Wurde ihnen Verboten, nochmals, das Ausland in Verbindung mit EHEC zu benennen?

Möglich währe es. Die Gesundheitsämter unterliegen der direkten staatlichen Weisung. Die Labore, sofern sie nicht der staatlichen Kontrolle unterliegen, bekommen ihre Aufträge und somit Gelder vom Staat.

Bleiben die Aufträge aus, ist das ein großer Verlust.

Auch kann man einen deutschen Erzeuger besser unter Kontrolle bringen als einen Ausländischen.

Keine Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Die Staatsanwaltschaft mischt sich doch so gerne überall ein.

Wenn der Verursacher feststeht, wieso tut sich hier nichts? Bisher habe ich dazu nichts in den Medien vernommen.

Vor Jahrhunderten kannte man kein EHEC oder HUS.

Die Bauern wissen aber, dass man Mist und Gülle nur zu bestimmten Zeiten auf die Felder ausbringen darf um bestimmte Krankheiten zu verhindern.

Sie haben gelernt, dass es, wenn man tierischen und menschlichen Mist auf die Pflanzen ausbringt, zu Krankheiten bei Mensch und Tier kommt.

So kamen sie dazu, Mist und Gülle nur im Herbst auf die Felder auszubringen. Im Frühjahr wurde dann umgegraben und gepflügt. Bis dahin waren die Erreger abgestorben. Mensch und Tier konnten die Erzeugnisse ohne Gefahr verzehren.

Heute darf Gülle, außerhalb der normalen Düngezeit, nur auf Flächen ausgebracht werden, wenn die Pflanzen keine Erreger übertragen können oder die Flächen erst im nächsten Jahr zur Produktion von Nahrungsmitteln verwendet werden.

Wenn also Nahrungsmittel mit einen Krankheitserreger kontaminiert sind, hat sich der Erzeuger wohl nicht an diese traditionellen Richtlinien gehalten.

Angeblich von einem Mitarbeiter übertragen.

Es könnte sein, so heißt es, das ein Mitarbeiter den Erreger auf die Sprossen übertragen hat.

Also, ich weiß nicht.

Wie und wo hat sich dieser Mitarbeiter infiziert?
Wie hat sich das auf die spanischen Gurken übertragen?

Alles ungeklärte Fragen.

Gurken, Tomaten und Gemüse im allgemeinen sind zwar wieder zum Verzehr freigegeben, aber ich werde auch weiterhin noch nichts davon essen bzw. Dosengemüse verwenden. Dieses wurde durch Hitze Keimfrei gemacht.

Und das empfehle ich allen Lesern ebenfalls.

Erst wenn sich niemand mehr infiziert, kann man davon ausgehen, das der Erreger abgestorben und verschwunden ist.

Dann, werde ich wieder genussvoll meinen Gurkensalat essen.

Sie auch meine Kommentare:
Spanier riskieren dicke Lippe bei EHEC
und:
EHEC und was weiter

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