buch2

Bergisch Gladbach
und das
Herzogtum Berg

Leseprobe

Kleine Ahnenforschung

Nachdem die Kiesköpp, auch Holländer genannt, keine Lust mehr hatten, mit ihren Wagen durch die Berge zu ziehen, bauten sie Dämme in die Nordsee.

Dadurch wurden wir der schönen Küste beraubt, welche sich bis vor unsere „Haustüre“ erstreckte.

Allerdings begann dadurch aber auch die (nachweisbare) Siedlungsgeschichte des Bergischen Landes vor etwa 10.000 Jahren. In der mittleren Steinzeit.

Bis dort reichen die erste Spuren unserer Ahnen nämlich zurück.

Zunächst zogen Nomaden durch das bergische Land. Einmal in der Woche trafen sie sich, um beim Met, Jagdgeschichten auszutauschen. Danach streiften die Junggesellen durch die Wälder und suchten sich eine Frau. Wenn ihnen eine gefiel, schlugen sie ihr ihre Keule auf den Kopf und zerrten sie an den Haaren in ihre Zelte.
(Auch nicht viel anders als Heute)

Irgendwann, in der jüngeren Steinzeit, hat einer wohl mal seinen Sammelbeutel verloren. (Nennen wir ihn …. Hein) Und zwar in der Gegend von Herrenstrunden. Als Hein dann, im folgenden Jahr, wieder einmal dort vorbei schaute, fand er seinen vergammelten Beutel mit den gesammelten Körnern. Nur, aus den Körnern waren in der Zwischenzeit aber wieder neue Pflanzen, mit neuen Körnern gewachsen.

Hein überlegte nicht lange. Er tat, was heute noch die bergischen Bauern tun. Er baute sich eine Villa und bebaute die Wiesen rundum.

So säte, erntete und aß er die Körner zwei Jahre lang. Da dachte er sich, daß man aus den Körnern doch mehr machen könnte. Und eines Tages kam er wieder vom Feld nach Hause und genehmigte sich einen Schluck

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kommt sie vor. Aus dem Bergischen, gelaat, scheint sie demnach also nicht zu stammen.
Weitere Benennungen sind: Glabeck, Glabach, Glabbach, Gläbbisch

Zahlreiche Mühlen machten sich die unerschöpfliche Wasserkraft zunutze und legten so den Grundstein zur Wirtschaftskraft unserer Stadt.

1045 – 1106
Adolf I. regiert im Bergischen Land.

Um 1074 wird, nachdem die alte Refrather Kirche abgebrannt ist, die Taufkirche erbaut. Der Saaler Mühlbach soll damals das Taufbecken gespeist haben

1079
Erwähnung des Grafengeschlechts „de Berg“

1080
Adolfus de Monte (Adolf von Berg) lässt eigene Münzen schlagen

1090
Entstehung des bergischen Eisengewerbes

1100
In Herkenrath, wird um 1100 die zweitälteste Kirche errichtet. Sie gehörte zunächst der ritterlichen Familie von Dorndorf. 1224 ging sie als Geschenk an den Johanniterorden zu Burg a. d. Wupper.

1118
Baubeginn der Burg an der Wupper.

1133
Adolf II. stiftete die Burg „von Berge“ am linken Dhünnufer für die Gründung des Zisterzienserkloster Altenberg

Autor: Graf von Diepelrath

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