Deutschland

Hat Justitia nun Recht gesprochen?

Das werden sich ab Heute viele fragen.

Ich meine – Nein.

Nicht weil ich Glaube, dass Herr Kachelmann Schuldig oder Unschuldig ist.

Ich meine, dass er, im Vorfeld des Urteils, bereits für Schuldig erklärt wurde.

Es müsste allen Prozessbeteiligten, besonders Zeugen; verboten sein, sich in der Sache öffentlich zu Äußern.

Das Zeugen ihre Aussage, außerhalb des Gerichtssaales, preisgeben, müsste unter Strafe stehen.

Das Zeitschriften (Die Bunte) Zeugen befragen und dafür auch noch bezahlen, müsste unter Strafe stehen.

Zumindest, solange das Verfahrend nicht endgültig abgeschlossen ist.

Die Presse, im Allgemeinen, hat wesentlich mehr Interesse an Horrorgeschichten.

Daher werden ausgeschmückte Lügen wesentlich schneller berichtet als die Wahrheit.

Dieses Urteil, in dubio pro reo, hätte niemals ausgesprochen werden dürfen.

Es ist zwar nicht bekannt geworden, was die Zeugen und Gutachter, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, aussagten, aber, auf Grund des ganzen Verlaufs, hätte nur ein Urteil gefällt werden müssen.

Freispruch in allen Anklagepunkten.

Und zwar ein undiskutierbarer Freispruch ohne große Begründung und die Möglichkeit, den Beschuldigten nochmals unter Anklage zu stellen.

Es mag sein, dass dann, tatsächlich, Schuldige ohne Strafe davon kommen, aber, es währe der einzige Weg, dem Recht auf die Sprünge zu helfen.

In Fällen wie diesem kann ein Angeklagter nur verlieren.

Gewinner sind die Zeugen und das angebliche Opfer.

Am Angeklagten bleibt immer ein Makel hängen und man erinnert sich auch in Jahrzehnten noch an die Sache.

Opfer und Zeugen sind bald vergessen.

Aber, die mitunter horrende Bezahlung für ihre Aussage in den Medien, macht sie, zu den Gewinnern.

So etwas darf, in einem Rechtsstaat, einfach nicht sein.

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