Europa Griechenland

Wenn jemand investieren möchte, kann er sich demnächst in Griechenland betätigen.

Laut Experten hat Griechenland ab Juli kein Geld mehr um Löhne, Renten und sonstige Verpflichtungen zu zahlen.

Daher sollen staatliche Firmen, Beteiligungen an Firmen und Immobilien verkauft oder privatisiert werden.

Zum Verkauf stehen unter anderem:
Die beiden größten Häfen, Piräus und Thessaloniki,
Der Flughafen von Athen sowie das Gelände des geschlossenen Flughafens, Hellinikon,
Einige kleinere Flughäfen,
Die Bahn, ein Lastwagenwerk (ELBO?),
Postbank, Telefongesellschaft, Gaswerke.

Hier werden, für den Staat, rentable Firmen verkauft um kurzfristig an Geld zu kommen.

Es wird der gleiche Fehler gemacht wie in Deutschland.

Warum verabschiedet man sich nicht erst mal von Firmen, welche in der freien Marktwirtschaft, also unter Gewinndruck stehend, besser betrieben werden können?
Frei von staatlicher Vetternwirtschaft und Bestechung.

Die Kirche macht es vor.

Seit 2000 Jahren macht die Kirche es vor. Es werden nur Objekte verkauft, welche unter kirchlicher Führung nichts einbringen oder, auf Dauer an Wert verlieren.

Ein Staat muss weit Vorausplanen.

Warum soll man etwas für 50 Millionen verkaufen, womit man in 100 Jahren 60 Millionen verdienen kann?

Gut, im Moment kann ich mit den 50 Millionen ein Finanzloch stopfen. Aber was kommt danach?

Dann muss ich wieder was verkaufen. Am Ende ist nichts mehr da, was man verkaufen könnte und der Staat ist tatsächlich Pleite.

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