Deutschland

Deutsche Benzinpreise sind zu hoch.

Das stellte nun das Bundeskartellamt fest.

Von Marktstrukturen zum Nachteil des Verbrauchers wird dort gesprochen.

Seit 2007 wurden 100 Tankstellen untersucht.

Ergebnis: Die beiden Marktführer Aral/BP und Shell manipulieren die Preise.

Wenn einer erhöht, folgt innerhalb kurzer Zeit der andere.
Bei Preissenkungen ist es genau so. Nur das es dort langsamer abläuft.

Das kenne ich schon seit Jahren.

Auch wenn die Preise in Rotterdam fallen, an den Tankstellen gehen, besonders an Feiertagen und vor den Ferien, die Preise hoch.
Montags gehen sie runter. Klar, da haben die Autofahrer ja noch Sprit vom Wochenende im Tank.

Abgucken ist nicht verboten.

„Preisabsprachen sind verboten, abgucken nicht“ so ein Manager aus der Mineralölwirtschaft.

Früher schaute sich ein Tankstellenpächter die Preise an den anderen Tankstellen an, aber wie geht das Heute?

Denn es ist doch Merkwürdig, das alle Tankstellen eines Konzerns die Preise fast gleichzeitig und um den gleichen Betrag erhöhen.

Hängen die, für die Preise zuständigen, Manager Preisschilder in ihr Bürofenster, so das die Konkurrenz sie ablesen kann?
Denn wenn eine Tanke im tiefsten Bayern, ohne den Konzern zu fragen, ihre Preise erhöht, wie kann man das von Hamburg oder Berlin aus sehen?

Meiner Meinung nach war und ist der Preis eine Absprache.

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