Deutschland

Deutschland will sich nicht, Aktiv, für die Freiheit Libyens einsetzen.

Wie man in älteren Berichten aus Libyen sah und hörte, hatten die libyschen Freiheitskämpfer damit gerechnet, das sich Deutschland für sie Stark macht und sie Aktiv unterstützt.

Leider machten sie die Rechnung ohne Ihre Scheinheiligkeit Angela I. und ihren Erzengel Guido.

Sie lehnten eine Teilnahme ab. „Weil man sich nicht in einen Krieg hineinziehen lassen will“.

Aber, „wir werden die Nato entlasten, indem wir die Aufklärung über Afghanistan übernehmen und unsere humanitären Operationen erweitern“.

Entschuldigung, aber ist das etwa kein Kampfeinsatz?

Afghanistan ist doch laut Presseberichten unserer hohen Regierung ein Kriegsgebiet.

Auch wenn unsere Soldaten dort weniger „Blaue Bohnen“ als Reis und Milch verteilen, ist und bleibt es doch ein Kriegseinsatz.

Humanitäre Lieferungen nach Libyen.

Wenn sich unsere Regierung schon nicht an den bewaffneten Aktionen teilnehmen will, könnte man ja Lebensmittel in die befreiten Häfen liefern.
Und wenn dann neben den Lebensmitteln, so ganz aus versehen selbstverständlich, Munition und Waffen ausgeladen werden?

Könnte ja passieren das einige Kisten falsch Beschriftet sind.

Politischer Schaden.

Mit der Entscheidung, sich nicht zu beteiligen, haben Merkel und Co. Deutschland keinen großen Dienst erwiesen.

Der angestrebte ständige Sitz im Weltsicherheitsrat wurde damit bis auf unabsehbare Zeit verschoben.

Von der Glaubwürdigkeit in Nato und EU ganz zu schweigen.

Landtagswahlen.

Natürlich, vor den ganzen anstehenden Landtagswahlen in Deutschland, käme es nicht besonders gut, wenn man Soldaten in einen Kampfeinsatz schickt.

Da muss man außenpolitisch auch mal kleine Brötchen backen. Hauptsache man verliert nicht noch mehr Stimmen an die gegnerischen Parteien.

Wenn dann die Wahlen vorbei sind, kann man die Atomreaktoren ja wieder anschmeißen, kann man sich auch in Libyen beteiligen.

Öl.

Das es den U.S.A., bei ihren Einsätzen, hauptsächlich um den Ölnachschub für ihr Land geht, bestreitet inzwischen Niemand mehr.

Warum sollte Europa es nicht ebenso tun? Warum soll sich die EU nicht auch an der Verteilung des Öls beteiligen?

Wenn man hört, das Frankreichs Präsident, Sarkosi, die Führungsrolle im Libyenkonflickt nicht an die NATO abgeben will, wird er wohl, im geheimen, sicherlich auch daran denken, das Frankreich, später, bevorzugt mit Öl beliefert wird.

Aber Deutschland braucht ja kein Öl.


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