AKW’s in Deutschland? Ja vielleicht so 10 Stück.

Nein, in Deutschland wurden weit über 110 Kernkraftanlagen in Betrieb genommen.
Auf Wikipedia gibt es dazu eine, nicht komplette, Liste.

Und das bereits seit 1957. Damals ging der erste Reaktor, in Garching bei München, als Forschungsreaktor in Betrieb.
Als erstes, offizielles, AKW lieferte 1962 das Kernkraftwerk Kahl seinen Strom ins Netz.

Wikipedia gibt eine Zahl von 110 Kerntechnischen Anlagen (Reaktoren für Energieerzeugung und Forschungszwecken) an.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, das es wohl wesentlich mehr gewesen sein müssen.

Denn 1965 ging in Bergisch Gladbach (damals Bensberg) bei der Interatom GmbH ein Reaktor mit 5 MW in Betrieb.
Über diesen Reaktor findet man keinerlei Daten im Internet. Selbst in der, normalen, Einwohnerschaft von Bergisch Gladbach hatte man keine keine Ahnung.
Die Interatom ging dann an Siemens und Siemens löste 1994 den Standort auf. Über die Betriebsdauer des Reaktors findet man keine Unterlagen.
Bei einem Vergleich alter und neuerer Luftbilder sieht man jedoch, das ein Gebäude fehlt und das an einem anderen Gebäude der Schornstein demontiert worden ist.

Man kann also davon ausgehen, das es noch mehr unbekannte Reaktoren in Deutschland gab und das sogar noch Unbekannte in Betrieb sind.

54 Jahre Kernreaktoren in Deutschland.

54 Jahre ohne Supergau.

Aber was ist ein Supergau?

Ganz einfach. Eine Erfindung der Grünen Atomkraftgegner und der Presse.

Als Gau bezeichnet die Wissenschaft eine Reaktorschmelze mit allem drum und dran.
Also Tschernobyl.

Aber, Super… hört sich einfach besser bzw. gefährlicher an und man erzielt eine entsprechende Wirkung in der Bevölkerung.

Erdbeben in Deutschland

Das bisher stärkste, belegte, Erdbeben, im Bereich der Rheinischen Bucht, ereignete sich 1756.
(Bericht auf der HP der Erdbebenstation Bensberg)
Es erreichte, eine berechnete Stärke von 8 auf der Richterskala und wird das Dürener Erdbeben genannt.

Die Erdbebenkarte der Erdbebenstation zeigt, das die Erdbeben langsam abnehmen. Was aber nichts über die Intensität aussagt.
Ebenso kann keine Aussage gemacht werden, ob und wann wieder stärkere Beben auftreten werden.

Die Vulkane in der Eifel schlafen nur.

Niemand kann vorhersagen, wann der Eine oder Andere wieder Aktiv wird. Vor etwa 11.000 Jahren gingen sie in eine Ruhepause.
Eine Ruhephase beträgt zwischen 10.000 und 20.000 Jahre. Wann also einer der ca. 250 Vulkane aus seinem Schlaf erwacht ist ungewiss.

Und genau so ungewiss ist ein großes Beben in Deutschland.

Tsunami in Deutschland

Gibt es nicht? Doch! Gibt es.

Laut Institut für Geowissenschaften in Tübingen, wurde Deutschland vor etwa 200 Millionen Jahren von einer riesigen Flutwelle überrollt.
Beweise fand man in Hägnach bei Pfrondorf /Tübingen.

Laus Aussage einiger Wissenschaftler soll Atlantis um Helgoland herum gelegen haben und ebenfalls von einem Tsunami vernichtet worden sein.
Tatsache ist, das große Teile Dänemarks und Deutschlands von Riesenwellen vernichtet wurden und in der Nordsee verschwanden.

Ebenso sind große Gebiete Deutschlands und Polens in der Ostsee verschwunden.
Ob hierbei Tsunamis oder die Dänen ihre Finger im Spiel hatten steht nicht fest. Man weiß jedoch, das die Dänen ein kriegerisches Volk waren. Sie scheuten auch nicht davor zurück; Deichanlagen zu vernichten um die Ostseeanwohner gefügig zu machen. Ihnen war es egal, ob ganze Dörfer und Städte samt ihrer Einwohner durch die eindringenden Fluten vernichtet wurden.

Ansonsten kann man die Auswirkungen eines Tsunamis an den Deutschen Küsten nur mit hochempfindlichen Geräten messen.
Man muss dem Verlauf der Welle folgen. Nur so kann man bestimmen, ob gerade die eine Welle, welche eventuell 5 – 10 cm höher ist als die Anderen, eine Tsunami-Welle ist.

Aber, es gibt sie.

Gefahr für unsere Kraftwerke

Einen Tsunami, welcher die Notstromversorgung, wie in Japan, vernichtet, kann man also ausschließen.
Wenn nicht gerade ein Meteor in die nördlichen Meere fällt.

Unsere Kraftwerke mussten allesamt erdbebensicher Erbaut werden.
Die Rheinischen haben dies bereits bewiesen.

Erdbebensicher heißt jedoch nicht, das sie von Oben sicher sind.

Und nur das spielt hier eine Rolle.
Wenn also von Sicherheitsüberprüfungen die Rede ist, sollte man das Prüfen.
Sind unsere Reaktoren gegen Raketen, Bomben oder Flugzeugabstürze gefeit?
Wenn Nein, kann man dieses Manko abstellen?

Das scheint mir, nach 54 Jahren Reaktorsicherheit, neben dem menschlichen, das einzige und wirkliche Risiko zu sein.

Können Reaktorgegner einen entsprechenden Anschlag, mit Erfolg, verüben?
Können Terrorstaaten mittels Raketenangriff unsere Reaktoren vernichten?


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