kapital

Kapitalisten planen wieder einmal die Machtübernahme

Rente mit 67

Die Rente mit 67 ist lediglich eine verkappte Rentenkürzung.

Ein Mittel, um die Altersarmut zu erhöhen, um die Bevölkerung in die Abhängigkeit zum Staat zu bringen.

Vor Jahren wusste man schon, das man, wenn man mit 58 Jahren Arbeitslos wird, keine neue Anstellung mehr bekommt.

Heute hat sich dieses Alter auf 52 Jahre reduziert.

Kündigungsschutz für Arbeitnehmer/innen ab einem bestimmten Alter gibt es auch nicht. Im Gegenteil. Der Kündigungsschutz wurde sogar noch gelockert und soll, wenn es nach dem Willen von CDU und FDP geht, noch weiter ausgehöhlt werden.

Die Rente berechnet sich hauptsächlich auf zwei Grundlagen.

1. Die Dauer der Beitragszahlung bestimmt, ob man Rente bekommt oder nicht.

2. Die Höhe der Rente wird von der Höhe des Lohnes bestimmt, welchen man zuletzt erzielt hat.

Eine kapitalistische Regierung kann, durch bestimmte Maßnahmen, die Rentenzahlung so steuern, das die Rente so niedrig wie möglich ausfällt.

Dazu zählt auch der § 428 SGB III.

Und genau dieser Paragraph dient der CDU/FDP um die Rente mit 67 durchzusetzen.

Um die Rente mit 67 einzuführen müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein.

Dazu gehört hauptsächlich, das der Personenkreis im Alter von 58 bis 65, welcher Sozialleistungen wegen Arbeitslosigkeit bezieht, stark abnimmt.

Durch den § 428 SGB III wird dieses erreicht.

Arbeitslose ab 58, können diesen Paragraphen nutzen, um ihre Verfügbarkeit, für den Arbeitsmarkt, einschränken zu lassen.

Das bedeutet, das sie für den Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen und somit aus der Gesamtzahl der Arbeitslosen herausgerechnet werden.

Es gibt also, auf dem Papier, weniger Arbeitslose.

Und genau das wird von CDU und FDP nun genutzt, um die Rente mit 67 einzuführen.

Denn wenn es weniger Arbeitslose gibt, so CDU und FDP, müssen die Arbeitslosen ja wohl in Arbeit sein.

Dies alles ist ein Verdrehen der Tatsachen.

Werde ich mit 58 Arbeitslos, habe ich noch sieben Jahre, welche die Höhe meiner Rente bestimmen.

Bei der Rente an 67 sogar neun Jahre.

Und mit jedem Jahr meiner Arbeitslosigkeit nimmt auch die Höhe meiner Rente ab.

Die Erhöhung von 65 auf 67 entspricht nämlich genau den zwei Jahren Arbeitslosengeld, welche maximal gezahlt wird, bevor man Harz4 bekommt.

Das höhere Arbeitslosengeld fällt daher aus der Rentenberechnung heraus, mit dem Ergebnis, das weniger Rente gezahlt und der/die Rentenempfänger/in zum Sozialfall und in die Abhängigkeit zum Staat getrieben wird.


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