Deutschland

Der Bund der Vertriebenen und die Demokratie

Die Äußerung des Herrn Tölg, das die Mobilmachung Polens ein Grund des Zweiten Weltkriegs war, ist ja wohl das Letzte.

Von Russland mal abgesehen, welches mal freundlich und mal kriegerisch gegen Deutschland eingestellt war, lag es doch schon immer im Interesse Österreichs, Frankreichs und Englands, Deutschland zu vernichten.

Sie wollten keine zentrale Macht im Herzen Europas.

Die dauernden Kriege zwischen diesen drei Staaten, zeigen Eindeutig, das man Deutschland (Preußen) als Aufmarschplatz gegen die Konkurrenz haben wollte.

Besonders die österreichischen Habsburger wollten Deutschland zur kleinen Provinz im Norden degradieren, um die Osteuropäischen Staaten zu unterwerfen.

Nach dem 1. WK rüsteten alle Staaten ihre Armeen wieder auf. Die Sieger offiziell. Deutschland im Geheimen, über den Umweg der örtlichen "Turnerschaften".

Seit dem Punkt, als Frankreich in das Ruhrgebiet einmarschierte, haben doch alle darauf gewartet, das Deutschland den Krieg wieder aufnimmt.

Daher waren auch alle Armeen, zumindest zum Teil, in Verteidigungsbereitschaft.

Der Nichtangriffspakt Hitlers, mit Russland und Polen, bestärkte in Frankreich und England den Kriegswillen Hitlerdeutschlands.

Sie versuchten nur, den Zeitpunkt hinauszuzögern.

Dieses ist doch auch daran zu sehen, das sie Hitler Zugeständnisse machten, welche sie bei voller Einsatzfähigkeit ihrer Armeen niemals gemacht hätten.

Im Sinne des Herrn Tölg, war es wohl eine Frechheit, das sich Polen mit England, gegen ein eventuellen Angriff Deutschlands, verbündete.

Solche Bündnisse waren und sind die Regel.

Das Polen 1939, nach dem Angriff Hitlerdeutschlands, die volle Mobilmachung ausgerufen hat, ist doch wohl gerechtfertigt gewesen.

Das Frau Steinbach und Herr Seehofer sich hinter Herrn Tölg stellen, zeigt doch nur aus welchem Lager sie stammen.

Meiner Meinung nach sollte sich der BdV darum bemühen, seinen Mitgliedern zu helfen, ihre Heimat und ihre Bräuche nicht zu vergessen.

Dazu gehört aber auch, das man den verlorenen Krieg und den Verlust der Heimat akzeptiert.

Obwohl meine Mutter, Vertriebene aus Danzig, auch aus der Oberschicht stammt, wollte sie nie etwas mit den "Ewig Gestrigen" zu tun haben.

Meine Familie, Mütterlicherseits, hat niemals eine Entschädigung ihres verlorenen Eigentums in Danzig, Oliva und Rostock beansprucht oder bekommen.

(Hitler-) Deutschland hat den Krieg angefangen und verloren. Somit erübrigt sich eine Frage nach Entschädigung. Punkt und Schluss.

Aber der Ewig Gestrigen Verband sieht das wohl etwas anders.

Was währe, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte?
Würden sie dann auch die Entschädigungen der Polen, Russen, Franzosen usw. erfüllen?
Würden sie dann immer noch die Schuld, für die vielen Menschenopfer, für das Leid in den Familien, bei anderen suchen?

Nein! Sie würden auf ihren großherrlichen Ärschen, auf ihren neuen Gütern sitzen und darüber lachen!


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