Deutschland

Die Freie Demokratische Partei

Ursprung

Die FDP, (von 1968 bis 2001 F.D.P.) ist eine liberale Partei in Deutschland. Sie wurde 1948 von Mitgliedern der DDP und DVP gegründet.

Die DDP (Deutsche Demokratische Partei) war eine linksliberale Partei der Weimarer Republik, die an fast allen Reichsregierungen bis 1932 beteiligt war.

Vor der Reichstagswahl 1930 vereinigte die DDP sich mit der Volksnationalen Reichsvereinigung, die zum konservativ-antisemitischen Jungdeutschen Orden gehörte.

Der neue Parteiname war Deutsche Staatspartei (DStP). Im Prozess der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde die DStP am 28. Juni 1933 aufgelöst.

Sie ging 1918 aus der linksliberalen Fortschrittlichen Volkspartei hervor.

Die FVP (Fortschrittliche Volkspartei) war eine linksliberale und bürgerlich-demokratische Partei, die am 6. März 1910 aus dem Zusammenschluss der Freisinnigen Volkspartei, der Freisinnigen Vereinigung und der Deutschen Volkspartei entstand.

Die Mitglieder der FVP stammten vor allem aus dem kleinen und mittleren Bürgertum.

Die DVP (Deutsche Volkspartei) war eine nationalliberale Partei der Weimarer Republik, die 1918 die Nachfolge der Nationalliberalen Partei antrat.

Bekannte Politiker waren die Außenminister Gustav Stresemann und Julius Curtius.

Die DVP war von 1920 bis 1931 (Ausnahme: 1920/1921) in den Weimarer Reichsregierungen vertreten.

Die LDPD und die NDPD der neuen Bundesländer gingen 1990 in der gesamtdeutschen FDP auf.

Aus einer Liste, welche bei Wikipedia veröffentlicht ist, geht hervor das 13 von 95 ehemaligen NSDAP-Mitgliedern, nach dem 2. WK, in die FDP aufgenommen wurden.

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