Deutschland

Die Partei Die Grünen

Ursprung

In Westdeutschland und West-Berlin entsprang die Grüne Partei der Umweltbewegung, den Neuen Sozialen Bewegungen und der Neuen Linken der 1970er Jahre und wurde 1980 als Partei gegründet.

Bereits 1979 war mit der Bremer Grünen Liste erstmals ein grünes Wahlbündnis in ein Parlament eingezogen, 1983 gelang dies auch bei einer Bundestagswahl.

Von 1985 bis 1987 stellten die Grünen mit Joschka Fischer erstmals einen Landesminister, und zwar in Hessen in einer rot-grünen Koalition.

Nach der Wiedervereinigung scheiterten Die Grünen bei der Bundestagswahl 1990 an der Fünf-Prozent-Hürde.

In Ostdeutschland geht sie auf die Bürgerbewegung in der DDR zurück. Während der politischen Umbrüche im Herbst 1989 schlossen sich die Initiative Frieden und Menschenrechte, Demokratie Jetzt sowie Teile des Neuen Forums zum Bündnis 90 zusammen.

Dieses zog nach der Wiedervereinigung als Parlamentsgruppe in den Bundestag ein.

Nachdem die Grüne Partei in der DDR schon 1990 mit den westdeutschen Grünen fusioniert hatte, vollzogen Bündnis 90 und die Grünen diesen Schritt 1993.

Nach dem Wiedereinzug als Fraktion in den Bundestag 1994 war Bündnis 90/Die Grünen von 1998 bis 2005 in einer rot-grünen Koalition erstmals an der Bundesregierung beteiligt.

Politisches Ziel ist, die Welt in die Steinzeit zurück zu versetzen.

Ohne darüber Nachzudenken, fordert die Partei die Abschaffung von Kraftfahrzeugen, Atom- und Kohlekraftwerken, sowie die Beendigung der Kohle- und Ölförderung.

Atomkraft? Nein Danke! ist einer Ihrer Slogans.

Als Gegenreaktion waren Aufkleber zu sehen:
Atomkraft? Nein Danke!
Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.

Zitat: Hängt die Grünen, solange es noch Bäume gibt. (Mehmet Scholl, Fußball)

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