Deutschland

Die Christlich Demokratische Union

Ursprung

Die CDU (Christlich Demokratische Union Deutschlands) ist eine christdemokratische Volkspartei in Deutschland.

Ein wesentlicher Teil ihrer Mitglieder (u.a. Konrad Adenauer) entstammt der bereits im Kaiserreich existierenden Zentrumspartei.
Auch führende Mitglieder der Deutschnationalen Volkspartei, der rechtsliberalen Deutschen Volkspartei und der liberalen DDP traten der CDU bei, insbesondere in Norddeutschland.

Ehemalige NSDAP-Mitglieder wie zum Beispiel Kurt Georg Kiesinger und Hans Filbinger wurden ebenfalls eingebunden.

Die Deutsche Zentrumspartei (ZENTRUM) war bis 1933 als Vertreterin des katholischen Deutschlands eine der wichtigsten Parteien des Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Mit der Gründung der CDU als überkonfessioneller Sammlungspartei verlor das Zentrum nach dem Zweiten Weltkrieg seine Wähler- und Mitgliederbasis. Seit Mitte der 1950er Jahre stellt sie bis heute lediglich eine Kleinpartei dar.

Die DNVP (Deutschnationale Volkspartei) war eine rechtskonservative Partei in der Weimarer Republik, deren Programmatik Nationalismus, Nationalliberalismus, Antisemitismus, kaiserlich-monarchistischen Konservatismus sowie völkische Elemente beinhaltete. Nachdem sie anfänglich eindeutig republikfeindlich gesinnt war und beispielsweise den Kapp-Putsch unterstützte, beteiligte sie sich ab Mitte der 1920er Jahre zunehmend an Regierungen auf Reichs- und Länderebene. Im Anschluss an die Wahlniederlage von 1928 und nach der Wahl des Verlegers Alfred Hugenberg zum Parteivorsitzenden rückte die DNVP jedoch wieder deutlich nach rechts. Durch die Kooperation mit der NSDAP verlor die Partei ab 1930 zunehmend an Bedeutung. Nach der Selbstauflösung im Juni 1933 schlossen sich ihre Reichstagsabgeordneten der NSDAP-Fraktion an.

Die DDP (Deutsche Demokratische Partei) war eine linksliberale Partei der Weimarer Republik, die an fast allen Reichsregierungen bis 1932 beteiligt war.

Die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) war eine in der Weimarer Republik entstandene politische Partei, deren Programm beziehungsweise Ideologie (der Nationalsozialismus) von radikalem Antisemitismus und Nationalismus sowie der Ablehnung von Demokratie und Marxismus bestimmt war. Ihr Parteivorsitzender war seit 1921 der spätere Reichskanzler Adolf Hitler, unter dem sie Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 als einzige zugelassene Partei beherrschte.

Aus einer Liste, welche bei Wikipedia veröffentlicht ist, geht hervor das 32 von 95 ehemaligen NSDAP-Mitgliedern, nach dem 2. WK, in die CDU aufgenommen wurden.

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